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Atommüll - Zwischen- und Endlagerung > Asse

Risiken waren seit 1964 bekannt

Bundesamt fuer Strahlenschutz Asse

Schachtanlage Asse

"Das Eindringen von Wasser kann mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit ausgeschlossen werden." (Klaus von Dohnanyi, 1972)

So äußerte sich Klaus von Dohnanyi, damals Parlamentarischer Staatssekretär im Bundeswissenschaftsministerium, mit dem Brustton der Überzeugung zur Sicherheit der Grube Asse II, obwohl vorher bereits Asse I und III abgesoffen waren.[1]

Das Zitat wirft ein Schlaglicht auf den verantwortungslosen und leichtsinnigen Umgang von Politik, Wirtschaft und Forschung mit Asse II. Schon in der Planungsphase 1964 wurden die wirklichen Absichten verschleiert: Atomforschung und Nuklearindustrie wussten nicht wohin mit dem Atommüll, den sie produziert hatten. Öffentlich sprach das Bundesforschungsministerium bei der Asse, die für 600.00 Deutsche Mark vom Bund gekauft wurde, von einem Forschungsvorhaben für ein Endlager. In Wirklichkeit war aber von Anfang an die tatsächliche Einrichtung eines Endlagers vorgesehen.[2]

Bereits 1967 wurde mit der Einlagerung von radioaktiven Abfällen begonnen.[3] Dies, obwohl bereits drei Jahre zuvor auf einer Fachbesichtigung Risse und ein Wasserzufluss festgestellt wurden, wie aus einer Besichtigungsnotiz vom 29. Januar 1964 hervorgeht. Die Lektüre dieser Notiz lohnt sich.[4] Auch aus dem Mitschnitt einer Podiumsdiskussion vom August 1977 geht hervor, dass die Risiken schon früh bekannt waren.[5]

"Supergau der Endlagerfrage"

Bis heute wurden 125.787 Fässer in die Asse gekippt, die offiziell nur schwach- und mittelradioaktiven Atommüll enthalten sollen. Die Hälfte davon, 61.189 Fässer, stammte aus der Wiederaufarbeitungsanlage Karlsruhe (WAK).[6] "Viele der Fässer wurden einfach mit Schaufelbaggern in tiefe Löcher geschüttet. Etliche sind verrottet und leck, die Anlage selbst droht einzustürzen. Tag für Tag laufen unkontrolliert rund 12.000 Liter salzhaltiges Wasser in das Bergwerk hinein."[7]

Bei der Lagerung von Atommüll wurde, wie in einem Artikel von "heise.de" mit dem Titel "Supergau der Endlagerfrage" 2008 berichtet wird, durch das Helmholtz Zentrum München gegen alle Vorgaben verstoßen und nicht sachgemäß mit radioaktiven Stoffen umgegangen. Es wurden "Dokumentationsstandards bei Strahlenschutzanweisungen" nicht eingehalten. Korrodierte Fässer oder solche ohne Begleitpapiere wurden so tief in das Salz versenkt, bis man keine Strahlung mehr messen konnte. Es seien auch hochradioaktive Abfälle eingelagert worden (Cäsium 137 und Plutonium).[8] Dem widersprach der TÜV Nord, dessen Urteil allerdings sehr zweifelhaft ist, da er keine Strichproben entnahm, sondern lediglich die Papiere des Betreibers Helmholtz Zentrum München prüfte.[9]

Übertragung der Verantwortung auf Bundesamt für Strahlenschutz

Tankfahrzeuge mit Salzlauge Asse

Tanklaster mit aufgefangener Salzlauge auf dem Betriebsgelände

Aufgrund dieser Missstände wurde Ende 2008 dem Helmholtz Zentrum München als bisherigem Betreiber die Verantwortung entzogen und auf das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) übertragen. Das BfS entschloss sich 2010, den Müll aus dem einsturzgefährdeten Schacht herauszuholen und oberirdisch zwischenzulagern, bis ein Endlager zur Verfügung steht. "Das aktuell größte Problem ist die Einsturzgefahr für die Grube - täglich sickern rund zwölf Kubikmeter Wasser von außen ein."[10]

Im April 2011 entdeckte das BfS eine massiv verstrahlte Lauge, in der Höchstwerte an radioaktivem Cäsium gemessen wurden und man auch Kobalt-60 fand. Der Ursprung der Radioaktivität konnte nicht geklärt werden.[11]

Untersuchungsausschuss

Am 16. Juni 2009 wurde im niedersächsischen Landtag ein Untersuchungsausschuss initiiert, mit dem die Vorgänge in der Schachtanlage Asse II untersucht werden sollten. → Niedersächsischer Landtag: Untersuchungsauftrag und Geschäftsordnung des 21. PUA: Drucksache 16/1390

Noch im gleichen Jahr räumte der für die Asse II zuständige Wissenschaftler Prof. Klaus Kühn, in den Medien auch "Endlagerpapst" genannt, als Zeuge im Untersuchungsausschuss ein, dass die Einlagerung von Atommüll in der Asse ein Fehler war. Obwohl Kühn die Schwachstellen der Asse seit den 1960er Jahren bekannt waren, hatte er Atommüll in die Asse kippen lassen und verschwieg später den Zufluss von Wasser. Im Untersuchungsausschuss bezweifelte er, dass eine Gefahr von der Asse ausgehe.[12] 2005 war Kühn von der Lobbyorganisation Kerntechnische Gesellschaft (KTG) die Ehrenmitgliedschaft verliehen worden.[13]

Im Juni 2011 wurden erste Ergebnisse des Untersuchungsausschusses veröffentlicht. Danach lagern in der Asse 31,5 Kilogramm Plutonium, mehr als zuvor angenommen. "Zeugen haben berichtet, dass Fässer ohne Rücksicht auf Beschädigung einfach abgekippt wurden. Und dass die Inventarlisten offenbar schlampig erstellt wurden, auch das ist ein Ergebnis des Ausschusses. Was relativ schnell deutlich wurde: Einen einzigen Schuldigen für die vielen, folgenschweren Pannen und Entscheidungen in Sachen Asse, den würden die Parlamentarier nicht ausmachen können." Alle diese Geschehnisse waren zuvor konsequent geheim gehalten worden.[14]

Am 18. Oktober beendete der Ausschuss seinen Auftrag und veröffentlichte seinen 205 Seiten umfassenden Bericht.[15]

→ Landtag Niedersachsen: Bericht des 21. Parlamentarischen Untersuchungsausschuss und Minderheitenberichte: Drucksache 16/5300 - Bericht 21. PUA

In der Folge einige kurze Auszüge daraus:

Im Bericht aller Fraktionen wurde festgehalten, "dass zum einen im Jahr 1971 ein bewusster Wechsel von der Versuchseinlagerung zur dauerhaften Einlagerung vollzogen wurde, sodass ersichtlich gewesen ist, dass die Einlagerung nicht mehr zu Versuchszwecken erfolgte, sondern sich ein Entsorgungsbetrieb an die Versuchseinlagerung anschloss. (...) Unter dem Deckmantel der Forschung erfolgte jedoch die Entsorgung von schwach- und radioaktiven Abfällen in großer Menge. (...) Es fehlte an einem Vier-Augen-Prinzip zwischen den Anlieferern und der Schachtanlage Asse II als annehmender Stelle der Abfälle. (...) Zum Teil wurde sich aber auch bewusst über die Annahmebedingungen hinweggesetzt. (...) Daher sei die sich aus den Angaben der Ablieferer errechnete Summe von 28,1 kg Plutonium, einschließlich Sicherheitszuschlag, zugrunde zu legen. Aufgrund dieser exemplarischen Beispiele ist davon auszugehen, dass das radioaktive Inventar der Asse höher ist, als es offiziell deklariert worden ist. (...) Die 1960 getroffene Grundannahme der BfB, wonach sich auch ausgebeutete Bergwerke für die Endlagerung von radioaktiven Abfällen eignen würden, lässt sich rückblickend als falsch bezeichnen und ist mit Grund dafür, dass es zu einer Nutzung der Schachtanlage Asse II gekommen ist. (...) Bei der Auswahl der Schachtanlage Asse II spielten Langzeitsicherheit, der Verschluss und die Stilllegungskosten keine Rolle. (...) Nach der Schließung der Asse gab es Versuche unter Beteiligung von Wissenschaft und Politik, die Asse als Endlager offen zu halten. Für manche Politiker und Wissenschaftler war die Asse immer noch ein Prestigeobjekt für eine mögliche Endlagerung radioaktiver Abfälle in Salzgestein. (...) Fotos aus der Einlagerungszeit belegen einen heute nicht mehr üblichen Umgang mit den radioaktiven Abfällen. Besondere Schutzkleidung wurde auch nicht bei direktem Umgang mit den einzulagernden Fässern getragen. (...) Das BfS hat 2009 im Rahmen eines Optionenvergleiches die Rückholung der radioaktiven Abfälle als einziges Stilllegungsverfahren identifiziert, bei dem sich die begründete Erwartung ergibt, dass nach derzeitigem Stand des Wissens ein Langzeitsicherheitsnachweis geführt werden kann."
Im Minderheitenbericht von Bündnis90/Grüne wurde darauf hingewiesen, dass bei der Auswahl und Betrieb der Asse grob fahrlässig und unter Verletzung von Berg- und Baurecht vorgegangen wurde. Es wurde durch einen "Atomindustriellen Komplex (AIK)" auf eine möglichst lange Nutzung der Asse als "Versuchsendlager und Prototyp für das geplante Endlager in Gorleben" hingearbeitet, durch Personen, die neben ihrer Tätigkeit im öffentlichen Dienst zugleich "hochbezahlte Tätigkeiten bei oder für Unternehmen der Atomindustrie, beim Atomforum oder bei Foratom wahrgenommen haben." Die Risiken wurden im Interesse der Atomindustrie bewusst ausgeblendet, die radioaktive Kontamination der Laugen verschleiert.
Zum politisch-wirtschaftlichen Filz heißt es:
"In den 90er Jahren wechselte sowohl der BMU-Abteilungsleiter [Anm: BMU = Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit in Deutschland] Gerald Hennenhöfer als auch der BMU-Abteilungsleiter Dr. Walter Hohlefelder bspw. zu EON, VEBA, PreussenElektra und VIAG. Beide waren zuvor für Endlagerfragen und die Reaktoraufsicht zuständig. Der Abteilungsleiter Endlagerung beim BfS [Anm: Bundesamt für Strahlenschutz] Dr. Bruno Thomauske wechselte in den Vorstand von Vattenfall und später auf einen Stiftungslehrstuhl der RWE. Der BMFT-Abteilungsleiter Dr. Wolf-Jürgen Schmidt-Küster ging zu FORATOM. Gleichzeitig gab es intensive „Kaminrunden“ und Beratungsrunden mit der Industrie auf Minister- und Abteilungsleiterebene.
Auch die Beratungen im Aufsichtsrat der GSF und in der RSK wurden von hier gesteuert. Insbesondere die Auswertung der Akten hat gezeigt, dass auf Abteilungsleiterebene von Bundesforschungsministerium und Bundesumweltministerium (vor 1986 Bundesinnenministerium) zentrale Informationen zusammengeflossen sind und zentrales Wissen über die absolut prekäre Lage in der Schachtanlage Asse vorhanden war."

"Lex Asse" – 10 Mrd. Euro trägt der Steuerzahler

Der Bundestag beschloss am 28. Februar 2013 ein fraktionsübergreifendes Gesetz zur beschleunigten Bergung und zur Stilllegung der Asse.[16] Am 22. März wurde das Gesetz vom Bundesrat gebilligt.[17]

Die Kosten für die Bergung der Asse wurden 2012 auf bis zu vier Mrd. Euro geschätzt, zu tragen vom Bund und damit vom Steuerzahler. "Die Opposition konnte sich nicht mit der Forderung durchsetzen, die Verursacher des Mülls an den Kosten zu beteiligen. Stattdessen soll das Geld nun über die Brennelementesteuer wieder hereinkommen."[7]

Die Endlager-Lüge00:59

Die Endlager-Lüge

Hochgeladen auf YouTube am 17. Mai 2013

Das Abwälzen der Kosten auf den Steuerzahler war 2009 im Rahmen der Novelle des Atomgesetzes mit den Stimmen von CDU/CSU, SPD und FDP beschlossen worden. Es wurde vom bisherigen Prinzip Abstand genommen, dass der Verursacher (die Atomindustrie) auch die Kosten tragen müsse. "Als Begründung wird knapp ausgeführt: "Die Regelung dient der Klarstellung, dass der künftige Weiterbetrieb und die Stilllegung der Schachtanlage Asse – wie bislang – als Bundesprojekt betrieben und finanziert wird.["] Die Koalition begründete das Vorhaben mit den "Besonderheiten" in Asse, in der radioaktives Material im Rahmen der atomaren Forschung eingelagert worden sei. Doch allseits wird davon ausgegangen, dass ein Großteil der Abfälle in dem "Versuchs-Endlager" aus Atomkraftwerken stammt."[18]

2013 lagen die Schätzungen bei vier bis sechs Mrd. Euro. Wann die Bergung der 126.000 Fässer – wenn diese überhaupt möglich ist – beginnen und abgeschlossen werden kann, weiß niemand.[16] In einem Bericht der Endlagerkommission vom Februar 2016 wurden bereits 10 Mrd. Euro genannt: fünf Mrd. für die Rückholung, und noch einmal so viel für die Neulagerung.[19]

Dokumente zur Lex Asse:

→ Deutscher Bundestag: Gesetzesentwurf der Fraktionen CDU/CSU, SPD, FDP und BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN vom 11. Dezember 2012
→ Deutscher Bundestag: Gesetzesentwurf der Bundesregierung vom 6. Februar 2013
→ Deutscher Bundestag: Beschlussempfehlung und Bericht des Ausschusses für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (16. Ausschuss) vom 27. Februar 2013
→ Bundesrat: Gesetz zur Beschleunigung der Rückholung radioaktiver Abfälle und der Stilllegung der Schachtanlage Asse II 165/13 vom März 2013

Bergung des Atommülls möglich?

Zufuhrkammer zu 8a mittelaktiver abfall

Im Inneren der Asse

Der Betreiber, das Bundesamt für Strahlenschutz, muss bei der geplanten Stilllegung der Asse vor allem die "Sicherheit von Mensch und Umwelt" gewährleisten. Es hat mehrere Optionen geprüft und sich unter Beteiligung der Öffentlichkeit für eine Rückholung des Atommülls entschieden. Nur damit könnten laut BfS langfristig Gefahren vermieden werden.[20]

Die Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesumweltministeriums, Ursula Heinen-Esser, teilte im Februar 2012 mit, dass sich der geplante Zeitraum für die Bergung von zuvor geschätzten 10 Jahren auf 30 bis 40 Jahre verlängern könne, weil die Bergung schwieriger wäre als erwünscht und der Schutz der Arbeiter und der Bevölkerung Priorität haben müsse.[21]

Es gibt Stimmen, die bezweifeln, dass eine Bergung überhaupt zu bewerkstelligen ist.

So hält der ehemalige BfS-Fachbereichsleiter Michael Siemann "die Bergung der radioaktiven Abfälle aus technischen Gründen nahezu unmöglich".[22] Im September 2012 bezeichnete Michael Sailer, Vorsitzender der Entsorgungskommission (ESK), die Bergung als "Mission Impossible", da die Asse einzustürzen und mit Wasser vollzulaufen drohe. Radioaktivität könne dann unkontrolliert ins Grundwasser gelangen.[23]

2012 und 2013 wurden Probebohrungen an der Asse durchgeführt; bei der Bohrung im November 2012 sollte die Einlagerungskammer 7 angebohrt werden, was jedoch nicht gelang, weil die Kammer abgesackt war.[24][25]

Im Mai 2015 wurde in den Medien gemeldet, dass die Bergung scheitern könnte, da nach Ansicht der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) der dazu nötige Schacht 5 nicht an der geplanten Stelle gebaut werden könne. Das Bundesamt für Strahlenschutz wies diese Darstellung zurück.[26]

Die schlimmsten Folgen: Krebserkrankungen

In einer Studie hatte die Ärzteorganisation IPPNW bereits im Dezember 2010 der Bundesregierung widersprochen, dass die Häufung von Krebsfällen bei Erwachsenen im Umkreis der Asse ein Zufall sei. Es ist mittlerweile auch festgestellt worden, dass dort zu wenige Mädchen geboren werden.[27]

Im Februar 2011 schätzte das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) hingegen das Strahlenrisiko in einer Studie als zu gering ein, als dass dadurch Krebserkrankungen ausgelöst werden könnten. Dem wurde ebenfalls widersprochen. Ein früherer Mitarbeiter der Asse, der sich mit zwei anderen an Krebs erkrankten Männern 2009 an die Staatsanwaltschaft Braunschweig gewandt hatte, erklärte, dass die Mitarbeiter weder Dosimeter noch Schutzkleidung getragen hätten. Außerdem zeigt eine Auswertung der Krebserkrankungen im Landkreis Wolfenbüttel, dass "die Zahl der Blutkrebserkrankungen in der 10 000-Einwohner zählenden Samtgemeinde Asse mehr als doppelt so hoch ist wie in anderen Orten."[28]

Im niedersächsischen Landtag ist ein Untersuchungsausschuss zusammengetreten, vor dem ehemalige Mitarbeiter die Zustände in der Asse beschrieben. "Die Männer trugen weder Schutzkleidung bei ihrer Arbeit noch wurde bei ihnen regelmäßige Strahlenmessungen vorgenommen – und Absperrungen mit dem Radioaktivitäts-Warnzeichen wurden unter Tage einfach umfahren, um die Arbeit erledigen zu können."[29]

Fernsehbeiträge

  • Der Asse-Skandal
    "Es ist die größte Atom-Müllkippe Europas: die Asse in Niedersachsen. (...) Vor 40 Jahren wurde damit begonnen, 126.000 Fässer mit Atommüll achtlos in ein marodes Salzbergwerk zwischen Braunschweig und Wolfenbüttel zu werfen. Bis heute leiden die Anwohner an den Folgen."[30] "Sie haben viel Hoffnung in den neuen Umweltminister Peter Altmaier gesetzt. Doch der hat jetzt den Vertrag mit dem wichtigen Abteilungsleiter für Reaktorsicherheit verlängert - ein Mann, der keinen Hehl daraus macht, dass er die Rückholung des Atommülls nicht befürwortet."[31]
    Hennenhöfer, Gerald (Atomlobby)
Der Asse Skandal Dokumentation über Atommüll - Der Asse Skandal41:34

Der Asse Skandal Dokumentation über Atommüll - Der Asse Skandal

NDR, veröffentlicht am 15. Mai 2013 auf YouTube

  • Die Asse ist undicht
    "Asse (...) eine Art Blaupause für das Endlager in Gorleben (...) Der Grenzwert für Cäsium wird überschritten, um das bis zu achtfache." Quelle: Video
Atomkraft05:23

Atomkraft

ARD plus, hochgeladen am 25. April 2010 auf YouTube

  • Atommüll in der Tiefe - Zeitbombe Asse II
    "Die Geschichte der Asse, eine Chronik des Versagens auf fast allen Ebenen. (...) Zwischen 1967 und 1978 kam der Atommüll unter die Erde, 126 Tausend Fässer radioaktiver Abfall (...). In der Asse strömt seit über 20 Jahren sog. Zutrittswasser ein. In Behältern wird er aufgefangen. Täglich 12 Tausend Liter." Quelle: Video
Atommüllager Asse - Zeitbombe in der Tiefe - ZDF (1 2)05:50

Atommüllager Asse - Zeitbombe in der Tiefe - ZDF (1 2)

ZDF Infokanal, hochgeladen am 25. April 2010 auf YouTube, 1/2

  • "Fehler beim Einlagern des Atommülls hat Bundesforschungsministerin Annette Schavan Anfang des Jahres vor dem Asse-Untersuchungsausschuss eingeräumt." Quelle: Video
Atommüllager Asse - Zeitbombe in der Tiefe - ZDF (2 2)08:32

Atommüllager Asse - Zeitbombe in der Tiefe - ZDF (2 2)

ZDF Infokanal, hochgeladen am 25. April 2010 auf YouTube, 2/2

  • Die wahren Kosten der Endlager
    "Jahrelang haben die Betreiber deutscher Atomkraftwerke ihren Atommüll in die geplanten Endlager Asse und Morsleben eingelagert. Jetzt müssen diese Lager aufwändig saniert und stillgelegt werden, weil die Salzstöcke ansonsten einzustürzen drohen. Neue Unterlagen belegen nun, wie trickreich es die Energieversorger verstanden haben, um die hohen Kosten für die Endlagerung herumzukommen. Der Steuerzahler wird über 6 Milliarden Euro zu zahlen haben."[32]
    Außerdem: Ein Blick nach Morsleben.
Atomlüge Die wahren Kosten der Endlager 23.0710:25

Atomlüge Die wahren Kosten der Endlager 23.07.09

WDR, Monitor vom 23. Juli 2009

  • Atomlager Asse - der große Forschungsschwindel
    "Statt Versuchseinlagerung, billige Entsorgung; Panorama liegen Unterlagen vor, die belegen: Das war für die Beteiligten absehbar." Quelle: Video
Atomlager Asse - der große Forschungsschwindel06:36

Atomlager Asse - der große Forschungsschwindel

ARD, Panorama vom 5. März 2009

  • Atommülllager Asse
    "Eine Million Jahre lang sollte Asse sicher sein. Aber schon jetzt nach vierzig Jahren droht dem ganzen Ding der Kollaps. (...) Die Atomexperten sind alarmiert, denn im einzigen deutschen Endlager für Atommüll hat sich radioaktive Lauge gebildet. Grenzwerte sind um 800% überschritten - niemand weiß genau warum. Ein weiteres Problem: Jeden Tag dringen 12 Kubikmeter Wasser ins Bergwerk ein und das schon seit fast zwanzig Jahren. Doch erst jetzt gibt der Betreiber diese Probleme zu." Quelle: Video
Atommülllager Asse - Frontal 2108:20

Atommülllager Asse - Frontal 21

ZDF, Frontal 21 hochgeladen am 2. September 2008 auf YouTube

  • Asse, Pilotprojekt zum geplanten Endlager Gorleben säuft ab
    "Vor wenigen Tagen wurde bekannt, dass in dem atomaren "Versuchsendlager" Asse bei Braunschweig radioaktives Cäsium 137 gemessen wurde, weit über der Freigrenze. Aber der Betreiber hielt es nicht für erforderlich, die Öffentlichkeit zu informieren. (...) Die Diskussion um die Endlagerfrage ist neu entbrannt, denn der Schacht Asse galt als Pilotprojekt für das Atomendlager in Gorleben."[32]
Asse, Pilotprojekt zum geplanten Endlager Gorleben säuft ab07:56

Asse, Pilotprojekt zum geplanten Endlager Gorleben säuft ab

WDR, Monitor vom 3. Juli 2008

Initiativen und Aktionsgruppen

ASSE-watch
Aktion Atommüllfreie Asse (AAA)
BürgerAktionSichereAsse (BASA)
AufpASSEn! e.V.

Weitere Quellen

(Letzte Änderung: 06.08.2017)

Einzelnachweise

  1. DER SPIEGEL 17/2007: GAU in der Grube vom 23. April 2007
  2. DER SPIEGEL 36/2008: Giftcocktail im Laugenloch vom 1. September 2008
  3. endlager-asse.de: Die Geschichte der Asse vom 6. Januar 2015
  4. greenpeace.de: Notiz zur "Besichtigung der Schachtanlage Asse der Wintershall AG in Remlingen" vom 3. März 1964
  5. Braunschweiger Zeitung: Kumlehn: Problem des Asseschachts war früh bekannt vom 25. Oktober 2012
  6. Landtag von Baden-Württemberg: Entsorgung atomarer Abfälle im Endlager Asse II und Beteiligung der Kernkraftwerksbetreiber an den Schließungs- und Sanierungskosten des Salzbergwerks (Drucksache 14/5690) vom 18. Januar 2010
  7. 7,0 7,1 Deutschlandfunk: Bergen oder verfüllen? Lex Asse soll neuen Gesetzesrahmen für das Skandal-Atommülllager bieten vom 12. Dezember 2012
  8. heise online: Supergau der Endlagerfrage vom 3. September 2008
  9. NDR: Laut TÜV keine hoch radioaktiven Abfälle in Asse II vom 25. August 2008 (via Wayback)
  10. NDR: Asse: Erstes Atommülllager unter der Erde vom 28. November 2012 (via Wayback)
  11. Süddeutsche.de: Atommülllager Asse - Stark erhöhte Radioaktivität gemessen vom 15. April 2011
  12. taz.de: Endlagerpapst Kühn bereut vom 6. November 2009
  13. KTG: Verleihung der KTG-Ehrenmitgliedschaft an Prof. Dr.-Ing. Klaus Kühn vom 29. November 2005
  14. Deutschlandfunk: Asse - ein Fass ohne Boden: Rückblick auf zwei Jahre Untersuchungsausschuss vom 17. Juni 2011
  15. Landtag Niedersachsen: Untersuchungsausschüsse abgerufen am 14. April 2013
  16. 16,0 16,1 Spiegel Online: Marodes Endlager Asse: Bundestag beschließt Gesetz zu Atommüll-Bergung vom 28. Februar 2013
  17. Bundesrat: Länder billigen geplante Stilllegung von Asse II vom 22. März 2013
  18. heise online: Asse II; "Die Kosten für den Weiterbetrieb und die Stilllegung trägt der Bund" vom 30. Januar 2009
  19. RP Online: Bergung des Atommülls könnte zehn Milliarden Euro kosten vom 8. Februar 2016
  20. asse.bund.de: Was wird aus der Asse? abgerufen am 15. Juni 2015
  21. Deutscher Bundestag:Rückholung der Atommüllfässer aus der Asse geht "nicht so schnell" (Interview) vom 13. Februar 2012
  22. taz.de: "Sabotage" der Asse-Atommüllbegung - Panikattacken der Atomlobby vom 5. Juli 2012
  23. Spiegel Online: Strahlenexperte warnt vor "Mission Impossible" in der Asse vom 22. September 2012
  24. Tagesspiegel: Asse-Bohrung verfehlt ihr Ziel vom 1. Dezember 2012
  25. Tagesspiegel: Atomendlager Asse - Ein neuer Schacht vom 31. Mai 2013
  26. FAZ.net: Probleme bei Bergung - Atommüll muss womöglich in der Asse bleiben vom 16. Ai 2015
  27. IPPNW: Kein Zufall: IPPNW widerspricht der Bundesregierung vom 6. Dezember 2010
  28. Weserkurier: Studie belegt geringe Strahlungsbelastung vom 10. Februar 2011
  29. Abendblatt: Krebskranke Ex-Mitarbeiter schildern Zustände vom 10. März 2011
  30. programm.tagesschau24.de Der Asse-Skandal vom 20. Januar 2013
  31. NDR.de: Der Asse-Skandal: Dokumentation vom 3. Dezember 2012
  32. 32,0 32,1 WDR: Dossier Atomkraft abgerufen am 10. April 2013

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