FANDOM


Trotz ihres Ausstiegsbeschlusses fördert die Bundesregierung weiterhin mit hohen Beträgen die Atomforschung. Die Förderung wurde 2011 von 32 auf 35 Mio. Euro erhöht.[1] Im Rahmen des 6. Deutschen Energieforschungsprogramms (2011–2014) flossen rund 560 Mio. Euro in die Kernfusion, 122 Mio. in die nukleare Sicherheitsforschung; zu letzterer wird in dem Programm auch die Transmutation gezählt.[2]

Die Investitionsbereitschaft der deutschen Industrie für die Atomforschung ist seit dem Ausstiegsbeschluss hingegen deutlich zurückgegangen.[3] 2012 unterstützten EU und EURATOM die deutsche Forschung zur Atomspaltung mit 8,906 Mio. Euro und zur Kernfusion mit 18,820 Mio. Euro.[4]

Schwerpunkte der deutschen Atomforschung, die in den folgenden Forschungszentren und Instituten betrieben wird, liegen in den Bereichen Reaktorsicherheit, Entsorgung, Transmutation, Entwicklung neuer Reaktoren der Generation IV und Kernfusion.

 
Die Karte wird geladen …

Interaktive Karte: Größere Forschungs-/Versuchsreaktoren und Forschungszentren
Bei Fehlern in der Kartendarstellung Cache leeren.



Einzelnachweise

  1. Handelsblatt: Trotz Ausstieg - Regierung investiert stärker in die Atomforschung vom 18. Juni 2011
  2. Bundesministerium für Forschung und Technologie: Forschung für eine umweltschonende, zuverlässige und bezahlbare Energieversorgung - Das 6. Energieforschungsprogramm der Bundesregierung S.124, vom Juli 2011
  3. Deutschlandfunk: Welche Zukunft hat die deutsche Kernforschung? vom 30. August 2013
  4. Deutscher Bundestag: Inanspruchnahme von Geldern aus EU- und EURATOM-Rahmenprogrammen durch deutsche Forschungseinrichtungen (Drucksache 17/13013) vom 10. April 2013

Störung durch Adblocker erkannt!


Wikia ist eine gebührenfreie Seite, die sich durch Werbung finanziert. Benutzer, die Adblocker einsetzen, haben eine modifizierte Ansicht der Seite.

Wikia ist nicht verfügbar, wenn du weitere Modifikationen in dem Adblocker-Programm gemacht hast. Wenn du sie entfernst, dann wird die Seite ohne Probleme geladen.