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Nach über 50 Jahren friedlicher Nutzung der Atomenergie befinden sich rund 130.000 Kubikmeter schwach- und mittelradioaktive und rund 19.000 Kubikmeter hochradioaktive Abfälle in Zwischenlagern. Zusätzliche radioaktive Abfälle fallen aus dem laufenden Betrieb der Atomkraftwerke an oder müssen aus dem Ausland zurückgenommen werden.

Deutschland wird, auch aufgrund des Rückbaus stillgelegter Reaktoren, insgesamt geschätzte 600.000 Kubikmeter schwach- und mittelradioaktive Abfälle und 28.000 Kubikmeter hochradioaktive Abfälle entsorgen müssen.[1][2]

Bislang gibt es nur ein genehmigtes Endlager für schwach- und mittelradioative Abfälle: den Schacht Konrad. Nach dem Scheitern geplanter Endlager für hochradioaktiven Atommüll (Asse, Morsleben und Gorleben) wurde 2014 ein Neustart für die Standortsuche beschlossen.

 
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Interaktive Karte - ZWL: Zwischenlager
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Allgemeines

Problem Atommüll
Export von Atommüll
Verbrennung von Atommüll
Castoren

Zwischenlager

Ahaus (zentrales Zwischenlager)
Gorleben (zentrales Zwischenlager)
Zwischenlager Nord (zentrales Zwischenlager)
Zwischenlager an Atomkraftwerken
Weitere Zwischenlager, Sammelstellen und Mülldeponien

Endlager

Schacht Konrad (genehmigt)
Asse (Rückholung des Atommülls geplant)
Morsleben (in Stilllegung)
Salzstock Gorleben (Erkundung ausgesetzt)
Endlagersuche nach dem Atomausstieg

Einzelnachweise

  1. stern.de: Wer verursacht, zahlt - fast immer vom 23. Oktober 2013
  2. Süddeutsche.de: Bundesregierung rechnet mit doppelt so viel Atommüll vom 18. November 2014