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Europäisches Institut für Klima und Energie (EIKE)

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Die Lobbyorganisationen > Europäisches Institut für Klima und Energie (EIKE)

Ideologiefreie Klimaskeptiker?

Portraet Vaatz 2009.jpg

Arnold Vaatz schreibt für EIKE (s. unten)

Das 2007 gegründete "Europäische Institut für Klima und Energie" (EIKE) sieht seine Aufgabe darin, ein Forum bereitzustellen, in dem "Klima- und Energiefakten ideologiefrei" dargestellt werden sollen.[1]

Diese angebliche Ideologiefreiheit ist in vielen Medien angezweifelt worden. Die "Frankfurter Rundschau" beschreibt EIKE als "Speerspitze" von Lobbyisten, die von CO2-intensiven Unternehmen finanziert werden und bezweifeln, dass der Klimawandel von Menschen verursacht werde.[2] In seinem "Grundsatzpapier Energie" fordert EIKE neben der "Sofortigen Einstellung des Handels mit Kohlendioxid-Emissions-Zertifikaten" unter anderem auch die "Ersatzlose Streichung des "Erneuerbare-Energien-Gesetzes EEG"" und die "Beendigung der Kernenergie-Diskriminierung".[3]

Über die Finanzierung von EIKE gibt es keine genaueren Informationen. 2010 äußerte sich der EIKE-Pressesprecher Horst Lüdecke wie folgt: "Wer spendet für EIKE? "Das ist geheim", sagt Lüdecke. Wie viele Mitglieder hat der Förderverein? "Alles kann gegen uns verwendet werden", sagt er mit gesenkter Stimme, man habe jedoch beste Kontakte zu Abgeordneten aller Parteien. Zu wem genau? Lüdecke schüttelt verschwörerisch den Kopf. "Zu brisant!""[4] "Es ist ein Verein ohne Büro, der nur eine Postfachadresse in Jena vorzuweisen hat."[5]

Über den Mitveranstalter der EIKE-Konferenz 2010, CFACT, "der sich mit EIKE ein Postfach in Jena teilt", ist bekannt, dass er sich in der Vergangenheit wiederholt finanziell von der Industrie fördern ließ, so z. B. mehrfach vom Ölkonzern Exxon.

Atomkraftbefürworter

Die Aktivitäten von EIKE finden vorwiegend auf dem Internetportal des Instituts statt. Neben der Klimaerwärmung werden dort auch die Atomkraft und die Energiewende thematisiert. Hierbei werden die angeblichen Vorteile der Atomkraft herausgestellt, deren Risiken heruntergespielt und ein baldiges Scheitern der Energiewende angekündigt.

Für diesen Themenkreis schreiben bei EIKE eine Reihe von Autoren aus Politik und Wirtschaft, die die Nutzung der Atomenergie befürworten und deren Wirken wir unter Die Lobbyisten dargestellt haben. Anbei eine Auswahl:

Alt, Helmut (Fachbeirat)

Keil, Günter

Lindner, Ludwig

Hinsch, Hermann

Humpich, Klaus-Dieter

Vaatz, Arnold

Weblinks

EIKE - Europäisches Institut für Klima und Energie:

→ Wikipedia: Europäisches Institut für Klima und Energie

(Letzte Änderung: 02.10.2015)

Einzelnachweise

  1. EIKE: EIKE - Europäisches Institut für Klima und Energie (Homepage)
  2. FR Online: Klares Ziel: Keine Kompromisse vom 29. November 2010
  3. EIKE Grundsatzpapier Energie vom 4. Mai 2011
  4. Zeit Online: Die Klimakrieger vom 28. November 2012
  5. welt.de Anti-Klima-Lobby - Die Erde wird immer wärmer – na und? vom 17. November 2010

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