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Strahlung, Grenzwerte, Gesundheitsgefährdung > Gesundheitsgefährdung

Bewusste Risiken

Seit mehr als fünf Jahrzehnten setzen Politik und Atomwirtschaft die Menschheit den Risiken der Atomenergie aus – infolge eines fast religiös anmutenden Mythos´ von der Unverzichtbarkeit dieser Technologie und aus Profitgier. Die Gefahren für Mensch und Umwelt erstrecken sich über die gesamte "Wertschöpfungskette".

Schon beim Uranabbau werden Landschaften radioaktiv verseucht und Menschen gesundheitlich geschädigt. Bei der Förderung wird Radon eingeatmet, dessen radioaktives Zerfallsprodukt Polonium als Betastrahler schwere Schäden im Körper anrichtet. So erkrankten in der ehemaligen DDR während des Uranabbaus in der Wismut Tausende von Arbeitern an Staublunge (Silikose) und an Bronchial- und Lungenkrebs ("Schneeberger Bergkrankheit"). → Gesundheit und Wismut

Auch heute werden Arbeiter insbesondere in Entwicklungsländern denselben Risiken ausgesetzt, da sie Uran zum Teil in Handarbeit und mit einfachsten Hilfsmitteln fördern. → Uranabbau weltweit, z. B. Kongo

Beim Transport radioaktiver Stoffe auf Straßen, Schienen und See wird die Bevölkerung gefährdet, da die Transportmittel und -behälter an Wohngebieten vorbeiführen und oft nur mangelhaft gesichert sind. → Atomtransporte

Beim Regelbetrieb von Atomkraftwerken werden in geringem Maße radioaktive Stoffe freigesetzt. Atombefürworter bestreiten hierbei jedes Risiko, da meist die Grenzwerte unterschritten werden. Dennoch gehen auch von der Niedrigstrahlung über lange Zeiträume Gefahren aus. → Niedrigstrahlung

Anfang 1986 berichtete der "Spiegel" über den gefährlichen Einsatz kaum geschulter und schlecht ausgerüsteter Fremdarbeiter, die in Atomkraftwerken und anderen Atomanlagen erhöhter radioaktiver Strahlung ausgesetzt wurden.[1]

Infolge einer Vielzahl von Atomunfällen sind in den letzten Jahrzehnten große Mengen radioaktiver Substanzen in unterschiedlicher Stärke und Konzentration freigesetzt worden. Dies war insbesondere bei katastrophalen Unfällen wie Majak (1957), Tschernobyl (1986) und Fukushima (2011) der Fall, die ja angeblich nur alle 2 Mrd. Jahre auftreten sollten, wie uns Statistiker noch 1979 vorrechneten.[2] Aber auch bei anderen Atomunfällen wurden immer wieder Menschen verstrahlt, oder es drangen radioaktive Substanzen in die Umwelt.

Bei der Wiederaufarbeitung von Atommüll werden radioaktive Stoffe wie Plutonium einfach ins Meer geleitet und verseuchen die Küsten, wie z. B. bei den Anlagen La Hague in Frankreich und Sellafield in Großbritannien. Die Gesundheit der Bevölkerung in den umliegenden Gebieten wird dadurch gefährdet.

Auch aufgrund der Zwischen- und Endlagerung können Mitarbeiter und Anwohner gesundheitlich geschädigt werden, wie das Beispiel der Asse zeigt.

Jede Strahlung ist gefährlich

Dass radioaktive Substanzen ionisierende Strahlung aussenden, die Zellen und Gewebe von Lebewesen verändern und zerstören können und damit schwere Erkrankungen verursachen, ist seit langer Zeit bekannt.

Dies gilt nicht nur für starke, kurzfristig schädigende Strahlung, sondern auch für Niedrigstrahlung, die sich über lange Zeiträume und über die Nahrungskette summiert. "Wenn sich die aus der Kernspaltung resultierenden strahlenden Materieteilchen im Körper festsetzen, kann sich die Radioaktivität dort allmählich auf einen mehrtausendfachen, über die Nahrungskette sogar auf einen millionenfachen Wert anreichern, wenn die radioaktive Verseuchung anhält."[3]

Detaillierte Informationen dazu siehe unter → Niedrigstrahlung

Oft wird in diesem Zusammenhang auf festgelegte Grenzwerte hingewiesen, die bei Messungen nicht überschritten würden. Diese Grenzwerte werden jedoch von der International Commission on Radiological Protection (ICRP) festgelegt, deren Mitglieder zum Teil der Atomindustrie angehören. Experten kritisieren, dass die ICRP die Grenzwerte im Interesse der Atomkonzerne bewusst hoch ansetzt. → Grenzwerte

Am 5. Dezember 2013 hat der Rat der Europäische Union eine neue Richtlinie zu europäischen Strahlenschutznormen beschlossen, die neue wissenschaftliche Kenntnisse berücksichtigt und auf einen umfassenden Strahlenschutz abzielt.[4]

Eine Langzeitstudie des französischen "Institut de radioprotection et de sûreté nucléaire", bei der mehr als 300.000 Mitarbeiter von Atomunternehmen in Frankreich, Großbritannien und den USA untersucht wurden, ergab, dass eine nur wenig erhöhte Strahlungsbelastung zu einer deutlich erhöhten Gefährdung führt: 531 Mitarbeiter starben an Leukämie, und "Lymphome und multiple Myelome, eine Krebserkrankung des Knochenmarks" traten häufiger auf als im Durchschnitt. Die Studie erschien 2015.[5]

Risiken in der Umgebung von Atomkraftwerken

Über die durch die Niedrigenergiestrahlung ausgehenden Risiken in der Nähe von Atomkraftwerken wird seit Jahren in der Fachwelt erbittert gestritten. Dabei fällt auf, das insbesondere das Deutsche Kinderkrebsregister (DKKR) bislang jeden Zusammenhang zwischen Atomkraftwerken und Krebsfällen in deren Umgebung bezweifelt hat.

Ausgangspunkt der Diskussion war eine Häufung von Kinderkrebsfällen in der Nähe des Atomkraftwerks Krümmel (Schleswig-Holstein). "1990/91 erkrankten in unmittelbarer Nähe von Krümmel fünf Kinder an Leukämie - neunmal mehr, als statistisch zu erwarten. Bis heute ist die lebensbedrohliche Erkrankung bei 14 Kindern diagnostiziert worden: Sie alle wohnen im Umkreis von wenigen Kilometern um das Kernkraftwerk Krümmel und das Forschungszentrum GKSS in Geesthacht, das einen eigenen Kernreaktor hat."

In einer Studie nahm das Bremer Institut für Präventionsforschung die Fälle zwischen 1984 und 1993 unter die Lupe und stellte fasst, "dass auch bei Erwachsenen in der unmittelbaren Umgebung des KKW eine erhöhte Rate von Leukämien vorhanden war." Das Institut sah aber die Atomkraftwerk Krümmel nicht als Ursache der Erkrankungen an. Auch der Leiter des Deutschen Kinderkrebsregisters, Peter Kaatsch, erklärte, man könne sich die Häufung der Kinderkrebsfälle nicht erklären.[6]

Im Zusammenhang mit den Erkrankungen im Umkreis von Krümmel und dem Forschungszentrum Geesthacht haben Umweltschützer den Verdacht geäußert, dass diese auf einen Atomunfall im Forschungszentrum zurückzuführen seien, der sich am 12. September 1986 ereignet haben soll. Beweise gibt es dafür nicht.[7]

KiKK-Studie (2007)

Im Jahre 2007 wurde eine Studie mit dem Titel "Epidemiologische Studie zu Kinderkrebs in der Umgebung von Kernkraftwerken" (KiKK-Studie) veröffentlicht, die im Auftrag des Bundesamtes für Strahlenschutz vom Deutschen Kinderkrebsregister erarbeitet worden war. "Die KiKK-Studie ist eine Fall-Kontrollstudie bei unter 5jährigen und in den Jahren 1980-2003 an Krebs erkrankten Kindern, in der untersucht wurde, ob es einen Zusammenhang zwischen dem Abstand der Wohnung zum nächstgelegenen Kernkraftwerk und dem Risiko gibt, an Krebs zu erkranken."

Das brisante Ergebnis dieser Studie war, dass das Deutsche Kinderkrebsregister zwar einen Zusammenhang zwischen der Nähe der Wohnung zum nächstgelegenen Atomkraftwerk beobachtete, die von AKW ausgehende Strahlung aber nicht als Ursache ansah. "Die Exposition gegenüber ionisierender Strahlung wurde weder gemessen noch modelliert. Obwohl frühere Ergebnisse mit der aktuellen Studie reproduziert werden konnten, kann aufgrund des aktuellen strahlenbiologischen und -epidemiologischen Wissens die von deutschen Kernkraftwerken im Normalbetrieb emittierte ionisierende Strahlung grundsätzlich nicht als Ursache interpretiert werden."[8]

Bei der Erstellung der Studie hatte es offenbar massive Auseinandersetzungen zwischen dem Bundesamt für Strahlenschutz als Auftraggeber und dem Deutschen Kinderkrebsregister als Auftragnehmer gegeben. Maria Blettner, leitende Wissenschaftlerin der Studie, kritisierte die schwierige Zusammenarbeit, da das begleitende Expertengremium des BfS fast nur aus Atomkraftgegnern bestanden habe.[9]

Blettner hatte schon als frühere Vorsitzende der Strahlenschutzkommission (SSK) Probleme mit Wissenschaftlern gehabt, die herrschenden Lehrmeinungen widersprachen. Aufgrund eines Streits mit dem damaligen Bundesumweltminister Jürgen Trittin über die teilweise Besetzung der SSK mit Atomkraftgegnern war sie 2001 zurückgetreten.[10]

Wissenschaftler und weitere Beteiligte versuchten, die brisanten Ergebnisse der Studie systematisch herunterzuspielen.

Die leitenden Wissenschaftler, Peter Kaatsch (Leiter des Deutschen Kinderkrebsregisters) und die besagte Maria Blettner (Leiterin des Instituts für Biometrie, Epidemiologie und Informatik/IMBEI) erklärten, dass die Ursache für die Häufung der Krebsfälle nicht eine erhöhte Strahlung von Atomkraftwerken und somit unbekannt sei. [11]

Der Vorsitzende der für die KiKK-Studie verantwortlichen Strahlenschutzkommission, Wolfgang-Ulrich Müller, ließ wissen, dass Atomkraftwerke im laufenden Betrieb nicht Ursache für die beobachteten Krebserkrankungen sein könnten.[9]

Der von der "FAZ" als "Strahlenschutzfachmann" bezeichnete Thomas Jung stimmte dem zu mit der Begründung, die deutschen AKW hätten alle Grenzwerte eingehalten, ohne darauf hinzuweisen, dass diese durch die Atomindustrie festgelegt werden. Der Essener Professor für Strahlenbiologie, Wolfgang-Ulrich Müller, formulierte: "Meine Vermutung ist: Der Effekt hat eine andere Ursache als die Strahlung".[12]

Auch die Bundesregierung schloss sich in ihrer Antwort auf eine Kleine Anfrage im Bundestag dem Urteil der SSK an: "Nach derzeitigem wissenschaftlichem Kenntnisstand kann der beobachtete Anstieg der Erkrankungen nicht kausal durch die Strahlenbelastung aus einem Atomkraftwerk erklärt werden kann [sic]. Die Strahlenbelastung der Bevölkerung müsste durch den Betrieb der Atomkraftwerke in der Bundesrepublik Deutschland um mindestens das 1 000-fache höher sein, um den beobachteten Anstieg des Krebsrisikos erklären zu können".[13]

In Stellungnahmen von 2007 und 2009 unterstützte schließlich auch das BfS später das Urteil der SSK im Wesentlichen, betonte aber, dass die konstatierte Häufung von Leukämiefällen weiter untersucht werden müsse.[14][15]

Der "Focus" gab aufgrund der Einschätzung der SSK im Oktober 2010 "Strahlenentwarnung für Kinder".[16]

Allen diese Stellungnahmen wurde von atomkritischen Wissenschaftlern und Organisationen, zum Teil auch von Medien widersprochen.

Die atomkritische Ärzteorganisation IPPNW kritisierte 2008 die Auslegung des Deutschen Kinderkrebsregisters, die Ursache für Häufung von Krebserkrankungen bei Kindern in der Nähe von Atomkraftwerken sei unbekannt. Dass die Ursache die Reaktoren sind, sei durch die KiKK-Studie eindeutig belegt worden.[17]

Der Strahlenschutzkommission warf die IPPNW eine Relativierung der Studie und eine Unterschätzung des Risikos der Niedrigstrahlung vor. Der SSK hätten die Ergebnisse der Studie nicht gefallen; sie schütze damit nicht die Bürger, sondern die Atomindustrie.[18] Einen weiteren Artikel mit ähnlichem Inhalt veröffentlichte die IPPNW im September 2009. In der Fachwelt mehrten sich die Stimmen, dass die von Atomkraftwerken ausgehende Niedrigstrahlung als Ursache für ein erhöhtes Krebsrisiko nicht ausgeschlossen werden dürfe.[19]

2010 wurde die Neutralität der Deutschen Kinderkrebshilfe in einem Fernsehbeitrag des NDR mit dem Titel "Die Atomlüge" in Frage gestellt. Auffällig war das Verhalten des Leiters Peter Kaatsch während eines Interviews im Film. Auf die Frage: "Wo gibt es in Deutschland Orte, wo vergleichbare Häufungen [von Leukämiefällen], wie um die Atomkraftwerke herum, festzustellen sind?" verweigerte Kaatsch eine Antwort und brach das Interview ab. Die Journalistin, die das Interview führte, zog daraus den Schluss, dass Leukämieraten von Kindern ausschließlich im Umkreis von AKW erhöht seien.[20] (Vgl. auch den kompletten Fernsehbeitrag unten auf dieser Seite. Abbruch des Interviews bei Minute 10:35)

Die Vertreter herrschender Lehrmeinungen blieben aber auch später unbeirrt bei ihren atomkraftfreundlichen Positionen: 2011 beispielsweise bezweifelten der Leiter des Deutschen Kinderkrebsregisters, Peter Kaatsch, und der Professor des Deutschen Krebsforschungszentrums Heidelberg, Nikolaus Becker, dass es einen Zusammenhang zwischen dem strahlenden Atommüll im Lager Asse und einer Häufung von Krebsfällen gebe.[21]

→ IPPNW: Zusammenfassung der KiKK-Studie von 2007
→ IPPNW: Vollständige Studie von 2007
→ IPPNW: Atomkraftwerke machen Kinder krank vom November 2010
→ IPPNW: Kinderkrebs um Atomkraftwerke (IPPNW zur KiKK-Studie) vom 2. Dezember 2011

CANUPIS-Studie (2011)

Im Juli 2011 erschien in der Schweiz die Studie CANUPIS (Childhood Cancer and Nuclear Power Plants in Switzerland). Bei der Untersuchung wurde zwar festgestellt, dass im Umkreis von Kernkraftwerken mehr Krebserkrankungen auftraten als erwartet, es wurde aber bestritten, dass man daraus ein erhöhtes Krebsrisiko schließen könne: "In der Schweiz erkranken Kinder, die in der Nähe von Atomkraftwerken leben, nicht häufiger an Krebs als andere Kinder. Zu diesem Schluss kommt eine breit angelegte nationale Studie der Universität Bern." Zum einen muss darauf hingewiesen werden, dass diese Studie von den AKW-Betreibern Axpo und der BKW mitfinanziert wurde.[22] Die BKW ist eine schweizerische Kraftwerksgesellschaft und Eigentümerin des Kernkraftwerks Mühleberg (Schweiz).[23] Zum anderen wurde kritisiert, dass zu wenig Fallzahlen berücksichtigt wurden und die Schweiz zu klein sei, um statistisch relevante Resultate zu liefern.[22][24]

Als Reaktion auf die CANUPIS-Studie veröffentlichte der Wissenschaftler Dr. Alfred Körblein im August 2011 eine Analyse, die zu ganz anderen Ergebnissen kommt: "Kleinkinder im Nahbereich von Atomkraftwerken haben ein um 44 % erhöhtes Risiko an Leukämie zu erkranken. Das belegt eine heute im Strahlentelex veröffentlichte Metaanalyse des Wissenschaftlers Dr. Alfred Körblein. Die gemeinsame Auswertung von Daten aus Deutschland, Großbritannien und der Schweiz zeigt im 5km-Bereich eine signifikant um 44 Prozent erhöhte Leukämierate gegenüber der Rate im Entfernungsbereich größer als 5 km (p=0,004)."[25] Körblein resümierte: "Das widerlegt die Einschätzung der Schweizer Autoren, die Studie liefere "keine Hinweise dafür, dass kindliche Krebserkrankungen in der Nähe von Kernkraftwerken häufiger auftreten als anderswo"."[26]

Deutlich erhöhte Radioaktivität bei der Revision von AKW

Im Dezember 2011 wies die Ärzteorganisation IPPNW darauf hin, dass beim Wechseln von Brennelementen in Kernkraftwerken während der Revision hohe Radioaktivität freigesetzt werde, was die erhöhten Leukämiefälle im Umkreis von AKW erklären könne.[27] E.ON wies dies als Panikmache zurück. "Doch IPPNW verweist auf das bayrische AKW Gundremmingen. Dort sei die Konzentration an radioaktiven Edelgasen nach Zahlen des bayerischen Landesamts für Umwelt während der letztjährigen Revision 500-mal so groß gewesen wie vor der Abschaltung." Diese Einschätzung teilt der Wissenschaftler Alfred Körblein: "Auch er hält es für möglich, dass die beim Brennelementewechsel auftretenden Emissionsspitzen der "Schlüssel zum Verständnis des erhöhten Leukämierisikos" sind."[28]

Im Juni 2012 bestätigte das niedersächsische Ministerium für Umwelt, Energie und Klimaschutz, dass die Strahlenbelastung in der Umgebung des AKW Grohnde während der jährlichen Revision mit dem Brennelementewechsel ansteige. Während das Umweltministerium behauptete, alle Grenzwerte seien eingehalten worden, wies die Opposition darauf hin, dass das Risiko der Niedrigstrahlung neu bewertet werden müsse.[29]

→ Deutscher Bundestag: Geschlechtsspezifische Belastungen und Risiken von Atomkraftwerken in der Bundesrepublik Deutschland (Drucksache 17/12107) vom 17. Januar 2013

Fernsehbeiträge

  • Atomkraft: Anwohnersorgen
    Krebs durch Atomkraftwerke - Gefahr auch durch Niedrigstrahlung
Krebs durch Atomkraftwerke - Gefahr auch durch Niedrigstrahlung09:01

Krebs durch Atomkraftwerke - Gefahr auch durch Niedrigstrahlung

WDR, markt hochgeladen am 23. April 2011

  • Kinderkrebs um AKW
    "Die so genannte KiKK-Studie ergab: Je näher ein Kleinkind am AKW wohnt, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, an Krebs und Leukämie zu erkranken. Der 4-minütige Film "Kinderkrebs um Atomkraftwerke" informiert über Wirkung und Zusammenhänge der aus AKW stammenden radioaktiven Isotope im Körper des Embryo." Quelle: YouTube
Kinderkrebs um AKW03:42

Kinderkrebs um AKW

IPPNW, 2010

  • Die Atomlüge
    "Was sagt die Atomwirtschaft zu Reaktorsicherheit und Terrorgefahr? Mit diesen Fragen hat die Autorin Gesine Enwaldt ihre Spurensuche für 45 Min begonnen." Quelle: YouTube

    Auf die Frage: "Wo gibt es in Deutschland Orte, wo vergleichbare Häufungen [von Leukämiefällen], wie um die Atomkraftwerke herum, festzustellen sind?" bricht Peter Kaatsch, Leiter des Deutschen Kinderkrebsregisters,[30] das Interview ab. Quelle: Video (ab Min. 8:47)
"Die Atomlüge" - NDR Doku - 23.02.201044:42

"Die Atomlüge" - NDR Doku - 23.02.2010

NDR vom 23. Februar 2010


(Letzte Änderung: 28.02.2017)

Einzelnachweise

  1. DER SPIEGEL: 1/1986: Wallraff und der Mord auf Raten vom 30. Dezember 1985
  2. Sascha Adamek: Die Atomlüge. Heyne, München 2011, S. 27.
  3. Neue Rheinische Zeitung: "Niedrigstrahlung" und die Folgen vom 8. Dezember 2010
  4. nuklearforum.ch: Neue EU-Richtlinie zu europäischen Strahlenschutznormen verabschiedet vom 11. Dezember 2013
  5. taz.de: Krank durch Strahlung - Atomarbeiter leben gefährlich vom 28. Juli 2015
  6. dradio.de Die Leukämiekinder von Krümmel - Die vergebliche Suche nach einer Antwort vom 14. August 2005
  7. Tagesspiegel: In der Elbmarsch geht die Angst um vom 21. April 2009
  8. doris.bfs.de: Epidemiologische Studie zu Kinderkrebs in der Umgebung von Kernkraftwerken (KiKK-Studie) (Zusammenfassung von 2007), abgerufen am 18. November 2013
  9. 9,0 9,1 Deutsches Ärzteblatt: Wissenschaftlerin verärgert über Bundesamt für Strahlenschutz vom 11. Dezember 2007
  10. Spiegel Online: Konflikt mit Trittin: Vorsitzende der Strahlenschutzkommission geht vom 15. Mai 2001
  11. Deutsches Ärzteblatt: Kernkraft-Studie: "Häufung der Leukämiefälle ist entweder zufällig oder hat andere Ursachen" von 2007
  12. FAZ.net: Mehr Leukämiefälle in der Nähe von Atommeilern? Experten schließen Zusammenhang nicht aus vom 10. Dezember 2007
  13. Deutscher Bundestag: Antwort der Bundesregierung: Erhöhte Krebsgefahr für Kinder im Umfeld von Atomkraftwerken (Drucksache 16/7627) vom 25. Januar 2008
  14. bfs.de: Epidemiologische Studie zu Kinderkrebs in der Umgebung von Kernkraftwerken – KiKK-Studie - Abschließende Stellungnahme des Bundesamtes für Strahlenschutz vom September 2009 (via WayBack)
  15. Handelsblatt: Krebsrisiko Atomkraft - Experten bestätigen Kinderkrebsstudie vom 10. Dezember 2007
  16. Focus Online: Leukämie - Strahlenentwarnung für Kinder vom 15. Oktober 2008
  17. IPPNW Pressemitteilung - IPPNW fordert Richtigstellung vom Deutschen Kinderkrebsregister von 2008
  18. IPPNW Strahlenschutzkommission relativiert Studienergebnisse wider besseres Wissen - Kinderkrebs um Atomkraftwerke vom 9. Oktober 2008
  19. IPPNW: AKW-Niedrigstrahlung als Ursache nicht ausgeschlossen vom 1. September 2009
  20. YouTube: Die Atomlüge vom 23. Februar 2010
  21. Kölnische Rundschau: Mehr Krebsfälle im Umkreis von Asse? vom 26. November 2010
  22. 22,0 22,1 bernerzeitung.ch Forscher sagen: Kinder leben in AKW-Nähe nicht gefährlicher vom 13. Juli 2011
  23. BKW: Homepage abgerufen am 28. Februar 2017
  24. woz.ch: Leukämie und AKW: "Kein höheres Krebsrisiko" – stimmt das wirklich? vom 14. Juli 2011
  25. IPPNW Presseinformation: Leukämierisiko im Umkreis von AKWs signifikant erhöht vom 4. August 2011
  26. Strahlentelex 590/591 (2011): Die Schweizer CANUPIS-Studie
  27. IPPNW: Kinderkrebs um Atomkraftwerke von 2011
  28. taz.de: Steigende Leukämierate in AKW-Nähe - Bei Revision ist Urlaub angesagt vom 6. April 2012
  29. taz.de: Belastete Schilddrüsen vom 14. Juni 2012
  30. kinderkrebsregister.de Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am Deutschen Kinderkrebsregister abgerufen am 10. November 2013

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