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Die Fukushima-Katastrophe > Pressespiegel zu Fukushima


Nachrichten 2015

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  • ntv.de Schwere Überschwemmungen in Japan - Radioaktives Wasser fließt ins Meer vom 10. September 2015: "Im havarierten Atomkraftwerk Fukushima wurden die Entwässerungspumpen überschwemmt, nach Angaben des Betreibers Tepco gelangte dadurch radioaktiv verseuchtes Wasser erneut ins Meer. Nach Berechnungen der Nachrichtenagentur AFP auf der Basis von Tepco-Daten könnten hunderte Tonnen verseuchten Wassers in den Pazifik geflossen sein."
  • tagesschau.de Rückkehr in ein verstrahltes Gebiet? vom 20. Juli 2015: "Verstrahlte Erde, in Säcke verpackt - so dekontaminiert die japanische Regierung vier Jahre nach der Atomkatastrophe die Region um Fukushima. Sie will, dass die Anwohner dorthin zurückkehren. Doch die haben Angst - womöglich zu Recht."
  • Focus Online Roboter filmt das Innere des Fukushima-Reaktors, sendet Bilder - und stirbt vom 14. April 2015: "Erstmals ist ein Blick möglich in einen der atomar verseuchten Unglücksreaktoren in der Atomruine Fukushima – geliefert von einem Roboter. Der sendete nicht nur Bilder aus dem tiefsten Inneren, sondern auch Messwerte. Zurück kam er allerdings nicht mehr."
  • Süddeutsche.de Reaktorkatastrophe von Fukushima - Chaos für Jahrzehnte vom 11. März 2015: "Erstmals ist ein Blick möglich in einen der atomar verseuchten Unglücksreaktoren in der Atomruine Fukushima – geliefert von einem Roboter. Der sendete nicht nur Bilder aus dem tiefsten Inneren, sondern auch Messwerte. Zurück kam er allerdings nicht mehr."
  • tagesspiegel.de Vier Jahre nach Fukushima - Halbwertszeit vom 25. Februar 2015: ""Im März 2011 wurde Japan von einem Tsunami getroffen – es folgte die verheerende Katastrophe von Fukushima. Welche Folgen hat das Unglück bis heute?"

Nachrichten 2014

  • FAZ.Net Tepco öffnet Leitungen - Wasser aus Fukushima wird in den Pazifik geleitet vom 9. April 2014: "Im japanischen Kernkraftwerk Fukushima leitet der Betreiber jetzt Grundwasser in den Pazifik. Die Fischer an der Küste sind einverstanden - vorausgesetzt, die radioaktive Belastung des Wassers liegt unter den Grenzwerten."
  • Deutsche Welle Kan: Fukushima-Unfall nicht beendet vom 19. März 2014: "Japans Ex-Premier berichtet im Umweltausschuss des Bundestages über die kritische Lage um Fukushima. Japans Atomlobby erobere verlorenes Terrain zurück. Ein deutscher Ex-Minister sorgt am Rande für Verwirrung."
  • Focus Online Filtersystem der Atomruine kaputt - Tepco stoppt Wasser-Reinigung in Fukushima vom 19. März 2014: "Der japanische Betreiber Tepco meldet eine weitere Panne in der Atomruine Fukushima: Schon zum zweiten Mal muss im AKW das Wasser-Reinigungssystem abgeschaltet werden - eigentlich wird damit das radioaktiv verseuchte Kühlwasser der zerstörten Reaktoren gefiltert."
  • Deutschlandradio Kultur Porträts - Wir sind alle mitverantwortlich vom 19. März 2014: "Mehr als 150.000 Menschen leben heute noch als Nuklearflüchtlinge in Japan (...) Doch es sollen weniger werden, geht es nach den Plänen der japanischen Regierung. Denn die will große Gebiete für Rücksiedler dekontaminieren. Das primäre Ziel dabei: Der Energiekonzern Tepco, Betreiber der Atomkraftwerke, könnte dann den ehemaligen Bewohnern die monatliche Rente streichen, die ihnen jetzt noch als Vertriebene zusteht. Dekontaminieren, das bedeutet (...) das verseuchte Material in Plastiksäcke zu packen, die dann entweder am Straßenrand lagern oder einfach nur vergraben werden."
  • Frankfurter Rundschau Fukushima - Wie Dekontamination nicht funktioniert vom 11. März 2014: "Zum dritten Jahrestag der Atomkatastrophe in Fukushima wollte die japanische Regierung Evakuierte in zehn gesperrte Ortschaften zurückkehren lassen. Daraus wird aber nichts, die Strahlenwerte sind immer noch zu hoch."
  • Deutsche Welle Strahlenopfer in Fukushima vom 11. März 2014: "Bewohner der Stadt Namie in der Präfektur Fukushima wurden radioaktiv verstrahlt. Die Beobachtung ihrer Gesundheit haben sie in die eigenen Hände genommen. Inzwischen gibt es zwei Krebsfälle bei Kindern."
  • berliner-zeitung.de Nach Atomunfall - Wasser aus Fukushima erreicht Kanada vom 27. Februar 2014: "Demnach registrierten Forscher vor der Küste Vancouvers jetzt erstmals erhöhte Mengen von Cäsium-134 und Cäsium-137. (...) Die Experten erwarten aber, dass die radioaktive Kontamination in den nächsten Monaten zunehmen und sich weiter nach Süden in Richtung der USA ausbreiten werden."
  • n24.de Katastrophe geht um die Welt - Fukushima-Radioaktivität erreicht USA vom 26. Februar 2014: "Radioaktive Isotope, die vor drei Jahren bei der Fukushima-Katastrophe in den Pazifik gelangten, wurden nun in Kanada nachgewiesen. Im April werden sie auch die US-Küste erreichen."
  • scinexx.de Fukushima: Algen könnten Kühlwasser dekontaminieren vom 10. Januar 2014: "Mikroalgen und Wasserlinsen entfernen bis zu 90 Prozent der radioaktiven Elemente (...). Für das Meerwasser vor der Küste Fukushimas wird das jedoch nicht funktionieren, denn Salzwasserarten erwiesen sich als wenig effektiv."
  • tagesschau.de Erkrankte US-Soldaten verklagen Tepco vom 8. Januar 2014: "71 US-Soldaten haben Klage gegen den Betreiber des havarierten Atomkraftwerks Fukushima in Japan eingereicht. Grund: Sie alle sind erkrankt - nach einem Einsatz in dem Gebiet des Pazifiks, in das Tepco zuvor radioaktiv verseuchtes Wasser eingelassen hatte." (via WayBack)

Nachrichten 2013

  • Spiegel Online Atomruine Fukushima: Betreiber Tepco will alle Reaktoren dauerhaft stilllegen vom 18. Dezember 2013: "Nicht nur die havarierten, auch die unbeschädigten Reaktoren der Atomruine Fukushima werden nicht mehr in Betrieb genommen. Für den Beschluss brauchte es allerdings den Druck der Menschen in Japan - und eine Änderung in der Buchführung des Tepco-Konzerns."
  • Zeit Online Bergung von Brennelementen in Fukushima hat begonnen vom 18. November 2013: "Im havarierten Atomkraftwerk in Fukushima hat die gefährliche Bergung von Brennstoff aus Block 4 begonnen. Atomkraftgegner warnen vor einer zu hohen Strahlenbelastung."
  • Spiegel Online Fukushima-Flüchtlinge: "Ihr könnt dort nicht mehr leben" vom 3. November 2013: "Lange hat die japanische Regierung beschwichtigt und den Fukushima-Opfern falsche Hoffnung gemacht - nun gibt erstmals ein hochrangiger Politiker zu: Eine Rückkehr in die radioaktiv verseuchte Heimat ist wohl ausgeschlossen. "Aber ihr bekommt Entschädigung.""
  • tagesschau.de Kraftwerks-Ruine von Fukushima - Tepco soll Brennstäbe bergen vom 30. Oktober 2013
  • Focus Online Verseuchtes Wasser freigesetzt - Japan: Regenwasser flutet Sicherheitsbereiche in Fukushima vom 21. Oktober 2013: "Am havarierten japanischen Atomkraftwerk Fukushima ist wieder radioaktiv verseuchtes Wasser freigesetzt worden. Nach schweren Unwettern überflutete Regenwasser die Sicherheitsbereiche rund um die 1000 Tanks, in denen kontaminiertes Wasser lagert."
  • heise.de AKW Fukushima: Grundwasser hoch radioaktiv kontaminiert vom 19. Oktober 2013: "Gerade hatte der japanische Regierungschef Abe noch verkündet, dass man das Problem mit dem radioaktiv kontaminierten Wasser auf dem Gelände des AKW Fukushima nunmehr im Griff habe. Nun muss der Betreiber Tepco einräumen, dass man von Kontrolle noch weit entfernt ist."
  • Ria Novosti AKW Fukushima: Strahlung im Grundwasser um das 6500-Fache gestiegen vom 18. Oktober 2013: "In Grundwasserproben im AKW Fukushima 1 sind 100 000 Besquerel radioaktiver Beta-Strahlung pro Liter gemessen worden. Das ist die größte Kennziffer seit dem Austritt von 300 Tonnen radioaktivem Wasser im August dieses Jahres, wie der AKW-Betreiber TEPCO mitteilte."
  • N24 Verstrahltes Wasser abgelassen -Taifun setzt AKW Fukushima unter Wasser vom 16. Oktober 2013: "Der seit zehn Jahren heftigste Taifun hat in Japan eine Spur der Verwüstung hinterlassen. Im havarierten Atomkraftwerk Fukushima musste sogar verstrahltes Wasser abgelassen werden."
  • Spiegel Online Tepcos Atomchef Aizawa: Das Gesicht der Katastrophe von Fukushima vom 15. Oktober 2013: "Während eine neue Pannenserie Fukushima erschüttert, stellt sich Tepcos Atomchef Aizawa auf dem Weltenergiekongress seinen Kritikern. In einer Atmosphäre angestrengter Harmonie versichert er, dass in der Nuklearruine alles unter Kontrolle ist - und Atomenergie für Japan eine sichere Option bleibt."
  • Frankfurter Rundschau Fukushima - Am Reaktor herrscht das Chaos vom 14. Oktober 2013: "Die Fehler bei den Aufräumarbeiten am Unglücksreaktor von Fukushima häufen sich. Experten befürchten eine neue Katastrophe. Japan bittet jetzt um internationale Unterstützung."
  • FinanzNachrichten.de Ungenügende Dekontaminierung stellt Bewohner der Region Fukushima vor schwere Entscheidung vom 10. Oktober 2013: "Die ungenügenden Massnahmen der japanischen Regierung zur Dekontaminierung stellen die Bewohner von Tamura City vor eine folgenschwere Entscheidung: entweder sie ziehen zurück in ihre verlassenen Häuser und Wohnungen, obschon die Gegend noch immer stark verstrahlt ist, oder sie geben ihren Besitz ohne Aussicht auf volle Entschädigung auf."
  • FAZ.Net Nach Bauarbeiten - Starke Cäsium-Belastung im Hafen von Fukushima vom 10. Oktober 2013: "Innerhalb eines Tages ist die Cäsium-Belastung im Hafen von Fukushima um das 13-fache gestiegen. Das ergaben Messungen der Betreiberfirma Tepco. Als Grund werden Bauarbeiten vermutet, bei denen das Ufer gegen Grundwasser abgedichtet werden soll."
  • Der Tagesspiegel Atomkatastrophe in Japan - Kettenreaktion in Fukushima vom 10. Oktober 2013: "Panne folgt auf Krise folgt auf Panne: Betreiber Tepco bekommt die Atomruine nicht unter Kontrolle. Am Donnerstag stieg der Gehalt radioaktivem Cäsiums in der Bucht vor Fukushima dramatisch an."
  • Reuters Deutschland Strahlung um Unglückskraftwerk Fukushima steigt drastisch an vom 10. Oktober 2013: "In der unmittelbaren Umgebung des japanischen Unglückskraftwerkes Fukushima steigt die atomare Strahlung drastisch an. In Meerwasser vor einem der beschädigten Reaktoren wurden die höchsten Werte seit zwei Jahren gemessen, wie die Betreibergesellschaft Tokyo Electric Power am Donnerstag mitteilte."
  • RP Online Wieder Panne in Fukushima - Sechs Arbeiter durch radioaktives Wasser belastet vom 9. Oktober 2013: "Die Pannenserie am havarierten japanischen Atomkraftwerk Fukushima reißt nicht ab. In dem jüngsten Unfall seien sechs Mitarbeiter auf dem Gelände ausgetretenem radioaktivem Wasser ausgesetzt worden, teilte der Betreiber Tokyo Electric Power (Tepco) am Mittwoch mit."
  • Spiegel Online Kühlpumpen im AKW Fukushima versehentlich abgeschaltet vom 7. Oktober 2013: "Am havarierten AKW Fukushima sind mehrere Kühlpumpen ausgefallen - ein Arbeiter hatte sie aus Versehen abgeschaltet. Die erneute Panne bestärkt die Zweifel, dass die Betreiberfirma Tepco die gefährliche Lage allein in den Griff bekommen kann."
  • Zeit Online Radioaktives Wasser - Japan bittet um ausländische Hilfe für Fukushima vom 6. Oktober 2013: "Japan bekommt seine Probleme mit radioaktiv belastetem Wasser in Fukushima nicht in den Griff. Ministerpräsident Abe hat nun internationale Experten um Hilfe gebeten."
  • Spiegel Online Atomruine Fukushima: Erneut Probleme mit Filtersystem vom 4. Oktober 2013: "Filter für radioaktiv verseuchtes Wasser sind extrem wichtig für die Aufräumarbeiten im schwer verwüsteten Atomkraftwerk Fukushima. Wegen einer Fehlermeldung musste ein System nun außer Kraft gesetzt werden - auch wenn kein Leck gefunden wurde. (...) Von den insgesamt rund 1000 Tanks, die Tepco auf dem Gelände des havarierten AKWs aufstellte, haben rund 350 Tanks die gleiche Konstruktion wie die Behälter, die nun anfangen leckzuschlagen. Insgesamt lagert Tepco mehr als 300.000 Tonnen an radioaktiv verseuchtem Wasser auf dem AKW-Gelände."
  • Focus Online Verseuchtes Wasser ausgelaufen - Erneut Leck in Atomkraftwerk Fukushima entdeckt vom 3. Oktober 2013: "In der Atomruine Fukushima ist aus einem weiteren Tank hochgradig verstrahltes Wasser ausgelaufen. Es sei möglich, dass ein Teil der rund 430 Liter am Vorabend in den Pazifik gelangte, teilte ein Sprecher des Betreibers Tepco mit. (...) In dem Tank befindet sich Wasser mit einer Belastung von 580 000 Becquerel pro Liter an Beta-Strahlen, darunter Strontium 90."
  • n-tv.de Katastrophen-Akw Fukushima - Verseuchtes Wasser strömt ins Meer vom 27. September 2013: "Schon wieder eine Hiobsbotschaft aus dem Akw Fukushima: Die Eindämmung des kontaminierten Wassers gelingt nicht. Ein Loch gibt den Weg frei. Trotz des entdeckten Lecks spielt der Kraftwerksbetreiber Tepco das Risiko weiter runter."
  • Spiegel Online AKW Fukushima: Tepco leitet 1130 Tonnen kontaminiertes Wasser ins Meer vom 17. September 2013: "Nach einem Unwetter hat der Betreiber des AKW Fukushima mehr als tausend Tonnen kontaminiertes Wasser ins Meer geleitet. Das Regenwasser sei nur schwach radioaktiv belastet."
  • Zeit Online Strahlenbelastung in Fukushima auf neuem Höchstwert vom 4. September 2013: "An Tanks mit radioaktiv belastetem Kühlwasser haben Arbeiter am AKW Fukushima extrem hohe Strahlenwerte ermittelt. Zudem erschütterte ein Erdbeben die Region um Tokio."
  • Süddeutsche.de Tepco beginnt verseuchtes Grundwasser abzupumpen vom 10. August 2013: "300 Tonnen radioaktiv verseuchtes Wasser sickern täglich am Reaktor in Fukushima in den Boden und gelangen so ins Meer. Zwei Jahre nach dem Unglück reagiert die Betreiberfirma Tepco und will das Wasser abpumpen. Doch das geht nur langsam voran."
  • Spiegel Online Verstrahltes Wasser: Eiswall soll AKW Fukushima abdichten vom 7. August 2013: "300 Tonnen radioaktiv verstrahltes Wasser fließen am AKW Fukushima täglich ins Meer. Die Regierung hat den Betreiber Tepco aufgefordert, das Leck endlich zu schließen. Nun soll ein gigantischer Schutzwall aus gefrorenem Erdreich geschaffen werden."
  • Zeit Online Verstrahltes Wasser bedroht den Pazifik vom 3. August 2013: "In Fukushima droht die nächste Katastrophe: Das verstrahlte Wasser könnte bald in den Pazifik fließen. Eine chemische Barriere hat sich als unwirksam erwiesen."
  • Spiegel Online Radioaktive Belastung des Grundwassers steigt dramatisch vom 9. Juli 2013: "Erneute Panne in Fukushima: Am zerstörten Atomkraftwerk hat sich die Konzentration radioaktiver Stoffe im Grundwasser stark erhöht. Die Betreiberfirma Tepco fahndet noch nach der undichten Stelle am Reaktor."
  • Spiegel Online Grundwasser in Fukushima stark radioaktiv belastet vom 19. Juni 2013: "Im Grundwasser am beschädigten Atomkraftwerk Fukushima ist ein stark erhöhtes Niveau der radioaktiven Stoffe Strontium und Tritium gefunden worden. (...) Tests des Betreibers im Mai ergaben eine stark erhöhte Konzentration von Strontium 90: etwa 1000 Becquerel pro Liter, mehr als hundertmal so viel wie noch im Dezember 2012."
  • n-tv.de Auch zwei Jahre nach Fukushima-Gau - Radioaktives Wasser sickert aus Akw vom 19. Juni 2013: "Der mangelhafte Zustand der provisorischen Speicheranlagen in Fukushima führt nach wie vor zum Austritt verstrahlten Wassers. Dadurch gerät auch das krebserregende Isotop Strontium ins Grundwasser. Erst vor kurzem kommen die UN noch zu dem Schluss, dass die Atomkatastrophe für die Japaner keine Gesundheitsgefährdung darstelle."
  • Zeit Online Der Katastrophen-Reaktor leckt und leckt und leckt vom 7. April 2013: "Zwei Jahre nach der Havarie des AKW Fukushima häufen sich die Pannen: Erst verursachte eine Ratte einen Kurzschluss, dann fiel ein Kühlsystem aus, nun sind Tanks undicht."
  • Süddeutsche.de Atomkraftwerk Fukushima-Daiichi - Reaktoren als Black Box vom 11. März 2013: "Das Atomkraftwerk Fukushima-Daiichi, in dem es vor zwei Jahren zum Super-GAU kam, ist heute eine Großbaustelle. 6000 Menschen arbeiten dort, sie haben Bäume gefällt, kontaminierte Erde abgetragen, Trümmer mit Kränen weggeräumt. Doch der Zustand der havarierten Reaktoren selbst lässt sich noch immer nur erahnen. (...) Das Innere der birnenförmigen Sicherheitsbehälter, die in Fukushima die eigentlichen Reaktorgefäße umschließen, ist bis heute mit Strahlung geflutet - Menschen würden dort binnen Minuten sterben."
  • tagesschau.de Zwei Jahre nach Fukushima - "Es wird noch eine lange Zeit dauern" vom 10. März 2013 via WayBack: "Zwei Jahre liegt die Reaktorkatastrophe von Fukushima inzwischen zurück. Viele verstrahlte Gebiete rund um das havarierte AKW sind aber bis heute Sperrgebiet. Die Dekontaminierungsarbeiten kommen nicht voran. Ein Problem: Wohin mit dem radioaktiven Müll?"
  • Hessische/Niedersächsische Allgemeine Fukushima: Versinkt der Reaktor im Boden? vom 15. Februar 2013: "Die Betreiberfirma Tepco ist gezwungen täglich Millionen von Litern Meerwasser in den havarierten Block hineinzupumpen, um die Brennstäbe zu kühlen. Das führe jedoch zu Problemen: Misuhei Murata, ehemaliger Botschafter Japans in der Schweiz, erklärte in einem TV-Interview, dass das eingeleitete Wasser den Boden unter Block 4 aufweiche. Die Folgen würden sich nun bemerkbar machen. Das Einsinken des Reaktorblocks in den Boden finde nicht gleichmäßig statt und das Gebäude könne ganz kippen."

Nachrichten 2012

  • Nuklearforum Schweiz IAEO und Präfektur Fukushima besiegeln Zusammenarbeit vom 27. Dezember 2012: "Die Internationale Atomenergie-Organisation (IAEO) und die japanische Präfektur Fukushima haben ein Abkommen unterzeichnet, um mit konkreten Projekten die Folgen des Reaktorunfalls im japanischen Fukushima-Daiichi zu mildern."
  • bazonline.ch Tepco braucht mehr Staatshilfe wegen höherer Fukushima-Kosten vom 7. November 2012: "Tokio Die Atomkatastrophe in Japan vor eineinhalb Jahren droht den Staat deutlich mehr Geld zu kosten als bisher bekannt. Der Betreiber des Unglücks-AKW Fukushima stellte eine mögliche Verdoppelung der bisher geschätzten Kosten auf umgerechnet rund 94 Milliarden Euro in Aussicht."
  • Süddeutsche.de Unfassbare Mengen verstrahltes Kühlwasser vom 25. Oktober 2012 via WayBack: "Laut dem Nukleartechniker Masashi Goto existieren in und um das AKW Fukushima 1 unfassbare Mengen verseuchten Wassers. Die Betreiberfirma Tepco rechnet damit, dass sich die Menge des gesammelten kontaminierten Wassers in den kommenden drei Jahren noch verdreifachen wird"
  • Spiegel Online Fukushima-Fische strahlen noch immer vom 25. Oktober 2012: "Die Fische im Meer vor dem Katastrophen-AKW in Fukushima sind genau so stark verseucht wie vor anderthalb Jahren. Das zeigt eine aktuelle Studie. Die Belastung geht nicht zurück, weil gleich zwei radioaktive Quellen die Tiere weiter vergiften."
  • Welt Online Fukushima-Betreiber gibt bewusste Lüge zu vom 12. Oktober 2012: "Mehr als anderthalb Jahre nach dem Super-GAU von Fukushima hat Tepco erstmals zugegeben, die Gefahren bewusst verharmlost zu haben – aus Angst, das Atomkraftwerk schließen zu müssen."
  • n-tv.de Rekorddosis Cäsium gemessen - Fische vor Fukushima verseucht vom 22. August 2012: "Im Meer vor Fukushima gefangene Fische weisen Rekordwerte radioaktiven Cäsiums auf. Bei zwei Grünlingen wurden 25.800 Becquerel Cäsium pro Kilogramm gemessen. Das gab der Akw-Betreiber TepCo laut japanischen Zeitungen bekannt. Der Messwert entspricht dem 258-Fachen dessen, was der Staat als unbedenklich zum Verzehr einstuft. (...) In der im Nordosten Japans gelegenen Provinz, eine der Kornkammern des Inselreiches, steht die Reisernte bevor. Um die Sicherheit zu garantieren, wollen die Behörden laut Medien jeden einzelnen Sack Reis vor der Auslieferung auf Strahlen testen."
  • n-tv.de Skandal in Fukushima - Arbeiter mogeln bei Grenzwerten vom 21. Juli 2012: "Bei den Aufräumarbeiten im zerstörten Atomkraftwerk Fukushima haben japanischen Medienberichten zufolge mehrere Arbeiter auf Druck Vorgesetzter ihre Strahlenmessgeräte manipuliert, um länger in der Anlage bleiben zu können. Ein leitender Angestellter der Baufirma Build-Up habe bereits im Dezember rund zehn Arbeiter dazu aufgefordert, die Geräte in Bereichen mit hoher Strahlung mit einer Schutzhülle aus Blei abzudecken, berichteten die Zeitung "Asahi Shimbun" und andere Medien. So sollten sie eine niedrigere Strahlung vortäuschen, um ihre Arbeit in der Atomruine fortsetzen zu können."
  • Süddeutsche.de Der Weg des verstrahlten Wassers vom 10. Juli 2012: "Der Super-GAU in Fukushima hat große Mengen Meerwasser vor Japans Küste radioaktiv verseucht. Deutsche Wissenschaftler haben berechnet, wie es sich im Pazifik verteilt hat und wann es die US-Küste erreichen wird." (Video: Geomar)
  • IPPNW Presseinformation: Viele Kinder mit Schilddrüsenveränderungen vom 6. Juli 2012: "Die deutsche Sektion der IPPNW befürchtet eine Zunahme von Schilddrüsenkrebs bei Kindern in der Präfektur Fukushima. Bestätigt sehen die IPPNW-Ärzte diese Befürchtung aufgrund einer Untersuchung der Gesundheitsbehörde der Präfektur Fukushima an 38.114 Kindern im Alter von 0-18 Jahren, die Ende April 2012 veröffentlicht wurde. (...) Eine Zusammenfassung seiner Arbeit liegt jetzt auch auf Deutsch vor. Bei 35 % der untersuchten Kinder fanden sich Schilddrüsenzysten, bei einem Prozent Schilddrüsenknoten. Diese Veränderungen sind laut Matsuzaki ein Hinweis darauf, dass sich in der Schilddrüse "etwas Außerordentliches abspielt"."
  • Handelsblatt Extrem hohe Strahlung in Fukushima gemessen vom 27. Juni 2012: "Im havarierten Atomkraftwerk Fukushima sind extrem hohe Strahlungswerte gemessen worden. In 20 Sekunden würde ein Arbeiter in dem betroffenen Gebäudeteil die zulässige Jahresdosis an Strahlung erreichen."
  • Spiegel Online Radioaktive Wolke - Behörden führten Fukushima-Flüchtlinge in die Irre vom 19. Juni 2012: "Kurz nach dem AKW-Unglück von Fukushima zeigten Messungen, wo die radioaktive Belastung am stärksten war. Doch die zuständigen Behörden gaben die Daten nicht weiter, wie jetzt bekannt wurde. Tausende Menschen flohen wegen der Kommunikationspannen in die falsche Richtung."
  • tagesschau.de Staat hat Mehrheit bei Stimmrechten - Tepco gehört jetzt Japan vom 9. Mai 2012 via WayBack: "Tepco wird verstaatlicht. Die japanische Regierung hat dem Betreiber des havarierten Atomkraftwerks Fukushima eine geforderte Kapitalspritze in Höhe von einer Billion Yen (9,6 Milliarden Euro) zugesagt, um die drohende Insolvenz in Folge massiver Entschädigungszahlungen an die Opfer der Atomkatastrophe abzuwenden. Damit übernimmt die Regierung in Tokio mehr als 50 Prozent der Stimmrechte, der Anteil kann auf zwei Drittel ausgeweitet werden."
  • Spiegel Online Brennstäbe in Fukushima - Gefahr aus dem Abklingbecken vom 3. Mai 2012: "In den Abklingbecken des havarierten Atomkraftwerks Fukushima lagern bis heute ungeheure Mengen heißer Brennstäbe, und damit hochgefährliches Material. Ein weiteres Erdbeben könnte eine neue Atomkatastrophe auslösen. Denn niemand weiß, wie stabil die Gebäude noch sind."
  • Spiegel Online Japanisches AKW Fukushima - Nur noch 60 Zentimeter Wasser in Reaktor 2 vom 27. März 2012: "Beunruhigende Mitteilung des japanischen AKW-Betreibers Tepco: In Reaktor 2 des havarierten Atomkraftwerks Fukushima befinden sich nur noch 60 Zentimeter Kühlwasser - deutlich weniger als bislang angenommen. Arbeiter melden außerdem neue Lecks, aus denen verstrahltes Kühlwasser austritt."
  • Bild.de Was die japanische Mafia mit Fukushima zu tun hatte... vom 11. März 2012: "Erpressung, Manipulation, Steuerhinterziehung. Arbeitsvermittlung von Obdachlosen, Schuldnern und geistig Behinderten. Das sind die Machenschaften der japanischen Mafia, der Yakuza. Sie hat enge Verbindung zu japanischen Weltfirmen, zu korrupten Politikern und beliefert unter anderem die Nuklearindustrie mit Arbeitern. Selbst das Fukushima-Unglück vor einem Jahr nutzte die Yakuza für sich aus."
  • Focus Online Aufräumen in Fukushima-Ruine dauert Jahrzehnte vom 10. März 2012: "Im Unglücksort Fukushima gibt es noch immer Bereiche, in die nicht einmal Roboter vordringen können. Deutsche Wissenschaftler beraten die Japaner bei den nächsten Schritten."
  • Süddeutsche.de Im Angesicht der Zerstörung vom 10. März 2012: Fotogalerie
  • Süddeutsche.de Meeresboden vor Fukushima wird zubetoniert vom 22. Februar 2012: "Der Fukushima-Betreiber Tepco will eine weitere radioaktive Kontaminierung des Ozeans vor dem havarierten Atomkraftwerk verhindern - mit einer radikalen Methode. Der Meeresboden soll mit einer riesigen Betondecke versiegelt werden."

Nachrichten 2011

Themen Mitte April.jpg
  • Zeit Online Provinz Fukushima will alle AKWs abschalten vom 28. Dezember 2011: "Nach dem Reaktorunfall in Japan will die betroffene Region vollständig auf erneuerbare Energien umsteigen. Am Unglücksort soll ein atomares Zwischenlager entstehen."
  • Süddeutsche.de Fukushima-Betreiber braucht neue Milliarden vom 27. Dezember 2011: "Zehntausende Menschen mussten nach der Atomkatastrophe von Fukushima die verstrahlten Gebiete verlassen. Kraftwerk-Betreiber Tepco muss die Opfer nun entschädigen und erhielt dafür bereits Geld vom Staat. Doch das reicht laut dem Unternehmen nicht aus."
  • ntv.de Experten: Schweres Versagen vom 26. Dezember 2011: "Eine japanische Expertenkommission spart nicht mit harschen Worten: Sie wirft der Regierung und dem Energiekonzern Tepco schwere Fehler bei der Katastrophe von Fukushima vor. Tepco habe die Gefahr nicht erkannt und falsch reagiert. Auch die Regierung legte ein mangelhaftes Krisenmanagement an den Tag."
  • Zeit Online Kein Grund zur Sorge, liebe Bürger vom 23. Dezember 2011: "Leserin Kim Woods war während des Tsunamis in Japan. Sie hat beobachtet, wie die Regierung die Nuklearkatastrophe von Fukushima lange Zeit verharmlost hat."
  • Zeit Online Abriss von Fukushima-1 soll mindestens 40 Jahre dauern vom 21. Dezember 2011: "Japans Regierung hat Pläne für die Bergung der Brennelemente aus der havarierten Anlage Fukushima-Daiichi verkündet. Die Abwicklung der Ruinen wird Jahrzehnte benötigen."
  • Süddeutsche.de Tepco will verstrahltes Wasser in den Pazifik leiten vom 9. Dezember 2011: "Aus Platzmangel soll aus dem AKW Fukushima-Daiichi im Frühjahr wieder verstrahltes Wasser ins Meer fließen. Experten laufen Sturm."
  • faz.net Berichte aus Fukushima - Die Hitze war so groß, dass die Stiefel schmolzen vom 3. Dezember 2011: "Es war der 11. März 2011. In Japan bebte die Erde, die Havarie des Atomkraftwerks Fukushima löste eine atomare Katastrophe aus. Nun schildern erstmals die Arbeiter des Atomkraftwerks, wie sie die Katastrophe erlebten."
  • Spiegel Online vom 30. November 2011: Provinz Fukushima will Abschied von Kernkraft "Erneuerbare Energien - darauf will die vom AKW-Unglück gebeutelte Provinz Fukushima künftig setzen. Sie fordert daher den Abbau zweier Atomkraftwerke. Beschlossen ist bislang jedoch nur das Ende der havarierten Anlage Fukushima Daiichi."
  • Spiegel Online vom 15. November 2011: Große Mengen Cäsium 137 auf Japans Boden "Weite Teile Japans sind nach dem Fukushima-Unglück radioaktiv schwer belastet. Nun warnen die Forscher vor landwirtschaftlicher Nutzung und fordern genauere Messungen. Selbst in schwach kontaminierten Gebieten entdeckten die Wissenschaftler hochradioaktive Stellen."
  • Frankfurter Rundschau Neue Kernspaltung befürchtet vom 2. November 2011: "Beunruhigende Nachrichten aus dem havarierten Atomkraftwerk Fukushima. Möglicherweise habe eine Kernspaltung eingesetzt, so die Betreiberfirma Tepco, die gleichzeitig versucht, den Vorfall herunterzuspielen. Die Situation sei nicht kritisch."
  • Zeit Online Generation 11. März vom 30. Oktober 2011: Dass in Japan über 2/3 der AKW vom Netz sind, fällt bislang kaum auf: Die Japaner sparen Strom und verbrauchen 20% weniger als bisher.
  • Spiegel Online Japan muss gewaltige Bodenmengen entsorgen vom 28. September 2011: "Japan muss nach dem Atomunglück in Fukushima riesige radioaktiv belastete Gebiete reinigen. Eine neue Simulation zeigt: Die Menge an verstrahltem Müll, die dabei zusammenkäme, wäre kaum zu bewältigen. Derweil ist die Temperatur im Reaktor 2 des AKW erstmals unter die kritische Grenze gefallen."
  • Spiegel Online Neue Studie - Fukushima-Strahlung ist viel höher als behauptet vom 28. Oktober 2011: "Die Folgen der Fukushima-Katastrophe sind weit schlimmer als bisher angenommen. Eine neue, detaillierte Studie schätzt, dass doppelt so viel Cäsium 137 in die Atmosphäre gelangt ist, wie die japanische Regierung berechnet hat. Experten müssen nun untersuchen, welche Gesundheitsrisiken bestehen."
  • Welt Online Fukushima nach der Katastrophe: Ein Land will sein altes Leben zurück vom 25. Oktober 2011: "In den japanischen Städten Toyoma und Iwaki trifft Bundespräsident Wulff Menschen, die nach Erdbeben, Tsunami und Atomunfall neu anfangen müssen."
  • Spiegel Online Strahlenschutz in Fukushima - AKW-Betreiber zieht Kunststoffplane über Reaktor vom 17. Oktober 2011: "Mit Polyester gegen Strahlung: Der japanische Energiekonzern Tepco hat über eines der demolierten Reaktorgebäude auf dem AKW-Komplex Fukushima eine Plane montiert. Sie soll das Austreten weiterer Radioaktivität verhindern. Doch selbst ein Erfolg der Maßnahme löst nicht das größte Problem."
  • Tageblatt.lu Dekontaminierung erst 2014 abgeschlossen vom 9. Oktober 2011: "Derzeit überprüfen Experten der Internationalen Atomenergiebehörde die Dekontaminierungsarbeiten in Fukushima. Es wurde damit begonnen Erdschichten in Parks abzutragen und Gebäude zu reinigen."
  • n-tv.de Jenseits von Fukushima - Radioaktivität breitet sich aus vom 5. Oktober 2011: "60 Kilometer entfernt vom AKW Fukushima wird stark erhöhte Radioaktivität gemessen. Der Wert liegt 30-fach über dem Grenzwert. Damit wird der Ruf nach einer erheblich größeren Sicherheitszone um das havarierte AKW wieder lauter."
  • The Japan Times Online IAEA team to inspect Fukushima plant this month vom 1. Mai 2011: "The International Atomic Energy Agency plans to send a team to Japan in mid-May to inspect the crippled Fukushima No. 1 nuclear plant, agency sources said Friday."
  • Spiegel Online Tränen der Wut - Japans Atomberater wirft Regierung Rechtsbruch vor vom 30. April 2011: "Der Atomberater des japanischen Ministerpräsidenten hat seinen Rücktritt erklärt - weil die Regierung nach seiner Ansicht geltendes Recht bricht. Japans Führung findet ihr Krisenmanagement zwar weiter tadellos, doch viele Menschen sehen das mittlerweile anders."
  • Spiegel Online Folgen des Bebens - Japans Industrie erleidet Rekordeinbruch vom 28. April 2011: "Erdbeben und Tsunami haben Japans Wirtschaft mit voller Wucht getroffen. Die Industrieproduktion ist im Monat März um mehr als 15 Prozent gesunken - es war das höchste Minus seit Aufzeichnung der Daten. (...) Zusätzlich kämpft das Land weiter gegen die Atomkatastrophe im AKW Fukushima. Japans Ministerpräsident Naoto Kan will Konsequenzen aus dem Reaktordesaster ziehen. Das Unglück solle umfassend aufgeklärt und alle Informationen dazu veröffentlicht werden. "Auf diese Weise möchten wir einen aktiven Beitrag zur internationalen Diskussion über die Verbesserung der Sicherheit der Kernkraft leisten, damit ein solcher Unfall nicht mehr auftritt", schreibt der Regierungschef am Donnerstag in einem Beitrag für die in Düsseldorf erscheinende "Rheinische Post"."
  • n-tv Fukushima: Cäsium in Fisch und Spinat - Greenpeace darf nicht messen vom 28. April 2011: "Der Umweltschutzorganisation Greenpeace wird von japanischen Behörden untersagt, Strahlungsmessungen vor der Küste des havarierten Atomkraftwerks Fukushima durchzuführen. Nur Stunden zuvor sagt Regierungschef Kan volle Transparenz zu. Derweil werden in Fisch und Spinat erhöhte Cäsium-Werte festgestellt."
  • Greenpeace Lasst die Rainbow Warrior nach Japan! vom 28. April 2011: "Die Rainbow Warrior ist zu einer ihrer letzten Reisen aufgebrochen. Auf der Route nach Fukushima hat das Greenpeace-Schiff am Mittwoch die Gewässer außerhalb Tokios erreicht. An Bord sind Strahlenexperten, sie wollen das Meer rund um die zerstörte Atomanlage Fukushima auf Radioaktivität untersuchen. Doch es hapert an der Bereitschaft der japanischen Regierung, unabhängige Messungen zuzulassen."  (via WayBack)
  • Spiegel Online AKW-Ruine Fukushima - Neue Roboter sollen Brennstäbe besprühen vom 29. April 2011: "Sie sollen die wichtigen Wasserpumpen steuern und die Radioaktivität im AKW messen: Drei weitere Roboter, zwei aus den USA, verstärken laut Medienberichten das Krisenteam in Fukushima. Wissenschaftler planen eine große Messoperation, um großräumige Strahlungskarten zu erstellen."
  • Spiegel Online Strahlengrenzwerte in Schulen überschritten vom 27. April 2011: "Mit schwerem Gerät tragen Arbeiter an Schulen und Kindergärten in der Stadt Koriyama die oberste Erdschicht ab. Grund für die Maßnahme: An mehreren Stellen im Boden war der Strahlengrenzwert für Kinder überschritten."
  • derStandard.at Regierung spielte Strahlung herunter vom 27. April 2011: "Japans Regierung redete das Ausmaß der Katastrophe von Fukushima mehrere Wochen lang klein. Offiziell, weil es an genauen Daten mangelte - tatsächlich sollte so Panik vermieden werden."
  • taz.de Kernschmelze in Fukushima weiter möglich - Es strahlt vor sich hin vom 27. April 2011: "Reaktor 1 ist voller Wasser, er könnte bersten. Und weiterhin steigt weißer radioaktiver Rauch aus den anderen Reaktoren auf. Die Situation ist nicht unter Kontrolle."
  • Focus Online Wütende Bauern verlangen Entschädigung von Tepco vom 26. April 2011: "Über 200 wütende Bauern haben in Japan vor der Zentrale des AKW-Betreibers Tepco demonstriert und eine Entschädigung für die radioaktive Kontamination ihrer Produkte nach der Atomkatastrophe in Fukushima gefordert. „Meine Geduld ist zu Ende. Die Atomkrise zerstört unser landwirtschaftliches Geschäft“, sagte einer der wütenden Bauern vor der Tepco-Zentrale."
  • Spiegel Online AKW-Ruine Fukushima - Radioaktive Belastung steigt stark an vom 26. April 2011: "Es behindert die Reparaturen und gefährdet die Arbeiter: Radioaktiv verseuchtes Wasser im havarierten Atomkraftwerk Fukushima bereitet den Helfern große Probleme - zumal die Jod- und Cäsiumwerte nach neuen Messungen bis zu 250-fach erhöht sind."
  • Zeit Online Cäsium- und Jodwerte im Kraftwerk stark gestiegen vom 26. April 2011: "Das kontaminierte Wasser im Kraftwerk Fukushima bleibt ein Problem: Vervielfachte Jod- und Cäsiumwerte zwingen Tepco nun, die Flüssigkeit schnell zu entsorgen."
  • faz.net Atomdebatte in Japan - Vom zähen Kampf gegen ein Tabu vom 26. April 2011: "Noch immer gibt es in Japan keine große Anti-Atomkraft-Bewegung. Kernkraftgegner haben es schwer: Das Land ist abhängig von den Meilern - Regierung, Gewerkschaften und Medien verhalten sich entsprechend."
  • Spiegel Online Behörden lassen Tiere in der Sperrzone töten vom 25. April 2011: "4000 Kühe, 30.000 Schweine und 630.000 Hühner lebten vor der Katastrophe in der Region um das havarierte Fukushima-AKW. Die Bewohner der Sperrzone wurden evakuiert, die Tiere blieben dort. Jetzt will die Regierung das hungernde Vieh töten lassen. "
  • Tagesspiegel.de Der andere Eindruck aus Fukushima vom 25. April 2011: "Ein Reisebericht eines Beobachters der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEO) aus Fukushima und dem Reaktorgebiet. An der Strahlung werde niemand sterben, sagt er."
  • Spiegel Online Fukushima-Katastrophe - Tausende Japaner fordern Atom-Abkehr vom 24. April 2011: "Japan wandelt sich. In Tokio sind jetzt Tausende Menschen auf die Straße gegangen, um gegen Atomkraft zu protestien. Ihre Aktion richtete sich auch gegen den Betreiber des havarierten Fukushima-Kraftwerks. Im Tsunami-Gebiet soll am Montag die Suche nach 12.000 Vermissten weitergehen."
  • Zeit Online Tepco will Zwischenlager für radioaktives Wasser bauen vom 24. April 2011: "Das radioaktiv verseuchte Kühlwasser am AKW Fukushima behindert Reparaturen, gefährdet Arbeiter und greift die Bausubstanz an. Daher soll ein Zwischenlager gebaut werden."
  • Spiegel online Japan plant Schutzmauer gegen Atombrühe vom 23. April 2011: "Neue Probleme im AKW Fukushima: Die Wassermassen, die zum Kühlen der Reaktoren benötigt werden, könnten die Wände der Ruine aufweichen. Nun soll eine Mauer ins Erdreich gebaut werden - um die strahlenverseuchte Brühe dort zu halten."
  • The Intelligence Was geschieht mit den Tieren in der Todeszone von Fukushima? vom 23. April 2011: "Rund 80.000 Menschen lebten in der nun restlos gesperrten Zone rund um das Kraftwerk von Fukushima. Doch nicht nur Hab und Gut musste von den Bewohnern weitgehend zurückgelassen werden, in der betroffenen Gegend befinden sich auch rund 300 landwirtschaftliche Betriebe mit Tierhaltung. 3.000 Rinder, 30.000 Schweine und 600.000 Hühner wurden ihrem tragischen Schicksal überlassen. Während sich Hunderte von Rindern von verstrahltem Gras ernähren, sind die meisten Tiere in den Ställen bereits verendet. Bauern, die trotz der Gefahr regelmäßig zu ihren Höfen fuhren, um ihre Tiere zu versorgen, droht nun eine Strafe von fast 1.000 Euro oder 30 Tagen Arrest."
  • Spiegel Online Räumung der Sperrzone - Japans Regierung setzt Fukushima-Anwohnern Ultimatum vom 22. April 2011: "Die AKW-Katastrophe in Fukushima vertreibt Zehntausende Japaner aus ihren Häusern. Nach der Ausweitung der Sperrzone hat Tokio den Bürgern ein Ultimatum gestellt: Binnen fünf Wochen müssen sie ihren Heimatort verlassen. Für Schulen und Spielplätze wurde ein Strahlengrenzwert definiert."
  • Spiegel Online Tepcos Krisenfahrplan - Retten, was zu retten ist vom 21. April 2011: "Tepcos Fahrplan zur Fukushima-Reparatur stößt auf Kritik: Umweltschützer nennen ihn schlicht unseriös. Auch die Gesellschaft für Reaktorsicherheit hat das Vorhaben analysiert - zwar sei es generell sinnvoll, doch es drohten Unwägbarkeiten. Das größte Hindernis versteckt sich im Keller von Reaktor 2."
  • Süddeutsche.de Atomunglück in Fukushima - Japan: Evakuierungszone wird Sperrgebiet vom 21. April 2011: "Immer wieder kehren Menschen in ihre Häuser zurück und setzen sich dabei radioaktiver Strahlung aus. Das will die japanische Regierung nun verhindern. Von Mitternacht an dürfen nur noch Personen mit staatlicher Genehmigung die Zone 20 Kilometer um das AKW Fukushima-1 betreten."
  • Zeit Online Greenpeace-Experte Breuer: "Die japanische Regierung vertuscht keine Daten" vom 21. April 2011: "Thomas Breuer hat für Greenpeace in Fukushima die Strahlung gemessen. Seine Ergebnisse decken sich mit denen der japanischen Regierung. Seine Schlussfolgerungen nicht."
  • Financial Times Deutschland Unglücksmeiler: Japan sucht in Tschernobyl nach Ansätzen für Fukushima vom 20. April 2011 via WayBack: "Ein japanischer Politiker begibt sich in der Ukraine auf die Suche nach Ideen, die im Kampf gegen die Verstrahlung helfen könnten. Denn in Fukushima gibt es neue Probleme."


(Letzte Änderung: 24.01.2017)

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