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Atomenergie in außereuropäischen Ländern > Sierra Leone

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Freetown (Sierra Leone)

Sierra Leone, eines der ärmsten Ländern der Welt, beschloss 2012 in einem Gesetz die Einrichtung einer Behörde für nukleare Sicherheit und Strahlenschutz, deren Ziel es ist, in Zusammenarbeit mit der Internationalen Atomenergie-Organisation (IAEO) höchste Sicherheitsstandards für die Bevölkerung einzuführen.[1] Sierra Leone ist seit 1967 Mitglied der IAEO.[2]

Auf der dritten afrikanischen Atomenergiekonferenz im April 2015 stellte der stellvertretende Energieminister von Sierra Leone einen direkten Zusammenhang zwischen der unzureichenden Energieversorgung des Landes und dem Ausbruch der Ebola-Epidemie her. Die Regierung Sierra Leones sei sich der hohen Kosten beim Einstieg in die Atomenergie bewusst, befürworte aber deren Aufnahme in den Energiemix, wenn dies zu einer nachhaltigen Energieversorgung und einem entsprechenden Nutzen für die wirtschaftliche Entwicklung führe.[3]

(Letzte Änderung: 19.05.2017)

Einzelnachweise

  1. energy.gov.sl: Nuclear Safety and Radiation Protection Authority (NSRPA) abgerufen am 28. Dezember 2015
  2. IAEO: Member States abgerufen am 11. März 2016
  3. nuclear.co.ke: AFRICA NUCLEAR CONFERENCE POWERING AFRICA’S FUTURE: THE NUCLEAR OPTION abgerufen am 28. Dezember 2015 (via WayBack)

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