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Kernfusion und Fusionsanlagen > Wendelstein 7-A (Deutschland)

Typ: Stellarator • Betreiber: IPP • Inbetriebnahme: 1975 • Abschaltung: 1988


DMM 1988-643 Fusionsexperiment Wendelstein-IIa.jpg

Wendelstein-IIa, ein Vorgänger von 7-A

Wendelstein 7-A war eine Anlage zur Erforschung der Kernfusion, die das Max-Planck-Institut für Plasmaphysik (IPP) von 1975 bis 1985 in Garching bei München betrieb.[1]

Die Anlage war – nach diversen Vorgängermodellen[2] – der erste große Stellerator des IPP. Sein Magnetfeld wurde durch 40 flache, am Plasmagefäß aufgereihte Spulen erzeugt. "Die Anlage konnte 1980 weltweit erstmals das "reine" Stellaratorprinzip – Einschluss ohne Plasmastrom – mit einem heißen Plasma demonstrieren."[1]

Das eigentliche Ziel von Wendelstein 7-A, nämlich die Fähigkeit des Stellarators zum Dauerbetrieb mit Hilfe supraleitender Spulen nachzuweisen, konnte aufgrund technischer Problme nicht erreicht werden und wurde in die Zukunft verschoben.[2]

Einzelnachweise

  1. 1,0 1,1 IPP: Wendelstein 7-A abgerufen am 10. Dezember 2016
  2. 2,0 2,1 IPP: Max-Planck-Institut für Plasmaphysik. 50 Jahre Forschung für die Energie der Zukunft von 2010

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